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Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"

Kennzeichen: LSG HI 070


Das LSG wird geprägt durch die verschiedenen Fließgewässer. Vereinzelt weisen die Gewässer naturnahe Gewässerstrukturen auf. Sie gliedern mit ihrem uferbegleitenden Gehölzbestand, bestehend aus Erlen-Eschen-Auwald, Weidenauwald und Weidengebüschen, Weidensümpfen sowie Erlen-Eschen-Galeriewäldern unterschiedlicher Altersstufen vereinzelt die ansonsten landwirtschaftlich genutzten Niederungen. Nur wenige Flächen im LSG werden als Grünland genutzt. Überwiegend grenzen Äcker und Ortschaften an die Gewässer an. An wenigen Stellen haben sich auf den vorhandenen Uferrandstreifen und auf aus der Nutzung genommenen Randflächen der Gewässer feuchte Hochstaudenfluren entwickelt.

Die Riehe ist fast überall begradigt und stark eingetieft. Vielfach ist die Böschung mit Wasserbausteinen befestigt. Sie wird überwiegend von Bäumen beschattet und weist eine steinig-kiesige Sohle auf. Lediglich im Bereich der ehemaligen Klärteiche weist die Riehe z. T. stark geschwungene Laufkrümmungen (Mäander) sowie beidseitig angrenzende auentypische Vegetation auf. Von der Einmündung in die Lamme bis in den Bereich der ehemaligen Klärteiche kommen typische Wasserpflanzen vor.

Das Einzugsgebiet der begradigten und stark eingetieften Alme ist von Siedlungen bzw. von der Landwirtschaft geprägt. Außerhalb der Siedlungen wird das Ufer des schmalen Baches von Bäumen gesäumt. In den Orten ist das Gewässer mit Faschinen oder mit Steinschüttung befestigt. Stellenweise ist das Ufer auch außerhalb der Siedlungen befestigt. Am Ortsausgang von Breinum befindet sich ein Wehr mit drei Sohlabstürzen, die ein Aufwärtswandern von Fischen und Makrozoen verhindern. Durch den Zufluss zahlreicher kleinerer Bäche bessert sich die Wasserführung. In einigen Bereichen wird die Alme von Erlen-Eschen-Galeriewäldern gesäumt. Südlich und östlich von Breinum kommen typische Wasserpflanzen vor.

Die beiden kleinen Bäche Subeek und Gehbeek mit einer Breite um einen Meter entspringen inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen – vorwiegend Äcker – und münden am östlichen Ortseingang von Almstedt in die Alme. Beide Bäche sind begradigt und stark eingetieft. Vielfach säumen Bäume die Ufer. Hierbei handelt es sich teilweise um Erlen-Eschen-Galeriewälder.

Die vorhandenen naturnahen Fließgewässerabschnitte aller Gewässer tragen mit ihren charakteristischen, auentypischen Arten- und Lebensgemeinschaften zur Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes bei. Die Gewässer mit ihrer Gewässerfauna und -flora bedürfen des besonderen Schutzes. Herausragende Zielart hierbei ist die Groppe mit ihrem wichtigen Vorkommen im Naturraum Weser- und Leinebergland.

Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz des FFH-Gebietes 387 "Riehe, Alme, Gehbeck und Subeck".

Zuständig ist der Landkreis Hildesheim als untere Naturschutzbehörde.

Übersichtskarte des Schutzgebietes  
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Riehe
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Niederung der Riehe
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Alme
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Alme
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Gehbeek
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Riehe
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Riehe
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Riehe (Fläche zwischen Riehe und Bahn)
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Riehe
Foto aus dem Landschaftsschutzgebiet "Riehe, Alme, Gehbeek und Subeek"  
Riehe
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Schutzgebietsverordnung


Der Verordnungtext steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Übersichtskarte der Verordnung des Gebietes  
Zum Drucken stehen Ihnen auch die PDF-Versionen der Karten zur Verfügung:

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Verbindlich sind für alle Schutzgebiete die im Amts- bzw. Ministerialblatt veröffentlichten Verordnungen bzw. Karten.

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GIS-Daten zu den Schutzgebieten gibt es hier.


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