Untersuchungsgebiet und Methodik von KliBiW
Anhand von beobachteten Niederschlags- und Klimadaten an Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden die klimatischen Trends der Vergangenheit analysiert. Die Betrachtung der zukünftigen Klimaverhältnisse erfolgte bisher auf Basis von zwei Treibhausgas-Szenarien. In früheren Projektphasen (Phase 1 bis 5) wurde zunächst das gemäßigte Szenario SRES-A1B herangezogen. In den späteren Projektphasen (Phase 6 bis 7) lag der Fokus auf dem Szenario ohne Klimaschutz RCP8.5. In der Projektphase 8 wird zusätzlich auch ein Szenario mit Klimaschutz (RCP2.6) betrachtet. Mit Hilfe von Ensembles verschiedener globaler und regionaler Klimamodelle (aus den Projekten EURO-CORDEX und ReKliEs-De) werden die zukünftigen Veränderungen bis zum Jahr 2100 ermittelt.
Grundlage sind dabei regionale Klimamodelldaten, die vom DWD aufbereitet wurden und welche die Bandbreite der möglichen zukünftigen Entwicklungen repräsentieren. Im Zuge dieser Arbeiten erfolgte unter anderem eine multivariate Bias-Adjustierung der Daten sowie eine Interpolation vom ursprünglichen 12,5x12,5 km Raster auf ein 5x5 km Raster.
Das aktuelle Modell-Ensemble entspricht dem Referenz-Ensemble (für das Szenario RCP8.5 bzw. RCP2.6) des Bund-Länder-Fachgespräches zur Interpretation von regionalen Klimamodelldaten (vgl. Hajati et al., 2022).Die Leine bei Koldingen
Artikel-Informationen
erstellt am:
21.05.2012
zuletzt aktualisiert am:
02.03.2026
Ansprechpartner/in:
Uwe Petry
Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
An der Scharlake 39
31135 Hildesheim

