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Start der Beweidung an der Thülsfelder Talsperre im April

Neuer Schäfer arbeitet mit Herdenschutzhunde – eingeschränkte Nutzung der Rundwanderwege


Kai Mithöfer, der neue Schäfer auf den Flächen des NLWKN an der Thülsfelder Talsperre, mit einem seiner Herdenschutzhunde, einem Mastino Espanol.   Bildrechte: Mithöfer
Kai Mithöfer, der neue Schäfer auf den Flächen des NLWKN an der Thülsfelder Talsperre, mit einem seiner Herdenschutzhunde, einem Mastino Espanol.

Landkreis Cloppenburg. Voraussichtlich im April beginnt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit der Beweidung der landeseigenen Flächen an der Thülsfelder Talsperre. Dazu konnte der Landesbetrieb einen neuen Schäfer als Vertragspartner gewinnen. Zum Schutz vor Wolfsangriffen arbeitet dieser mit Herdenschutzhunden. Durch die Beweidung kann es zu temporären Einschränkungen bei der Nutzung der offiziellen Rundwanderwege kommen. Der NLWKN bittet dafür um Verständnis.

Der NLWKN-Betriebsstelle Cloppenburg ist es in Zusammenarbeit mit den Kollegen des NLWKN-Geschäftsbereichs regionaler Naturschutz Oldenburg und dem Niedersächsische Landesforsten Forstamt Ahlhorn gelungen, einen neuen Vertragspartner für die Bewirtschaftung der Heideflächen im NSG an der Talsperre Thülsfeld mittels Schafbeweidung zu gewinnen. Die Bewirtschaftung erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Cloppenburg. Abhängig von den Vegetationsfortschritten beginnt die Beweidung voraussichtlich im April.

Sie gestattet es gezielt, die vielfältigen und artenreichen Strukturen der Heideflächen möglichst schonend zu pflegen. Dabei setzt der neue Schäfer Kai Mithöfer etwa 200 Schafe und zusätzlich rund 50 Ziegen ein. Die Tiere werden durch mobile Elektrozäune auf der Fläche gehalten. Zusätzlich befinden sich Herdenschutzhunde in der Schafherde, um so die Tiere aus Tierschutzgründen vor Wolfsübergriffen zu schützen. Zum Einsatz kommen die Rassen Mastino espanol, Pyrenäenberghund und Kaukasische Oftcharker. Vor allem Hundebesitzer sollten diesen Tieren nicht zu nahe kommen.

Die beiden weißen Pyrenäenberghunde und der graue Kaukasische Oftcharker unterstützen als Herdenschutzhunde Schäfer Kai Mithöfer bei der Beweidung an der Thülsfelder Talsperre.   Bildrechte: Mithöfer
Die beiden weißen Pyrenäenberghunde und der graue Kaukasische Oftcharker unterstützen als Herdenschutzhunde Schäfer Kai Mithöfer bei der Beweidung an der Thülsfelder Talsperre.
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Artikel-Informationen

erstellt am:
19.03.2026

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
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Tel: +49 (0)511 3034-3322 sowie +49 (0)4931/ 947 -173 und +49 (0)4931/ 947 -181
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