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Ilmenau-Sperrwerk ab 15. Oktober wieder offen

Nach sechs Monaten öffnet der NLWKN die Tore für die Schifffahrt


Einhub des nördlichen elbseitigen Stemmtores mit einem 700 Tonnen-Kran am 10.08.2022 (Foto: Löhn/NLWKN)   Bildrechte: Löhn/NLWKN
Einhub des nördlichen elbseitigen Stemmtores mit einem 700 Tonnen-Kran am 10.08.2022 (Foto: Löhn/NLWKN)

Harburg/Lüneburg. - Am 15. Oktober öffnet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) nach sechs Monaten wieder das Ilmenau-Sperrwerk für die Schifffahrt. Mitte April wurde das knapp 50 Jahre alte Sperrwerk in Hoopte (Landkreis Harburg) für die Erneuerung der Stemmtore trockengelegt. Das machte die Sperrung des Wasserwegs für die Schifffahrt erforderlich. „Inzwischen sind die neuen elbseitigen Stemmtore eingebaut“, erklärt Vanessa Weede, Aufgabenbereichsleiterin beim NLWKN in Lüneburg. Durch die neuen Tore zur Elbe sei der Sturmflutschutz für die Luhe und Ilmenauniederung in diesem Winter so hoch wie nie zuvor, heißt es beim NLWKN.

Auf den Einbau des ilmenauseitigen Stemmtorpaars warten die Küstenschützer des NLWKN noch: Verantwortlich für die Verzögerung der weiteren Arbeiten sind weiterhin gestörte Lieferketten und die bereits fortgeschrittene Jahreszeit. (Presseinformation vom 10.08.2022) Bis zum Einbau der neuen Tore bleiben die bestehenden ilmenauseitigen Tore in diesem Winter noch in Betrieb. Im Frühsommer 2023 werden auch diese auf das höhere Schutzniveau gebracht. Ab Mitte April 2023 wird daher die Schifffahrtsöffnung erneut für einige Monate gesperrt werden müssen. Küstenschutzprojekte wie an der Ilmenau können nur im schmalen Zeitfenster der sturmflutfreien Zeit des Sommerhalbjahres vorangetrieben werden.

Bis zur Öffnung der Schifffahrtsöffnung am 15. Oktober gibt es aber noch eine Menge zu tun. Derzeit werden die beiden neuen elbseitigen Stemmtore mit weiteren Anbauteilen ausgerüstet. Aktuell erfolgt der Einbau der beiden neuen Antriebszylinder. Jeder Zylinder hat jeweils ein Einzelgewicht von 4,5 Tonnen und ist für eine Druckkraft von etwa 100 Tonnen und für eine Zugkraft von knapp 300 Tonnen ausgelegt. Parallel dazu erfolgen weitere Arbeiten an der Anlagen- und an der Steuerungstechnik sowie letzte Betonagen und Betoninstandsetzungsarbeiten.

NLWKN-Logo Bildrechte: NLWKN

Artikel-Informationen

erstellt am:
09.09.2022

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76a / Am Sportplatz 23
30453 Hannover / 26506 Norden
Tel: +49 (0)511 3034-3322 sowie +49 (0)4931/ 947 -173
Fax: +49 (0)4931/947 - 222

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