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Haren: Sanierte Drehbrücke kehrt zurück

Haren-Rütenbrock-Kanal ab Samstag wieder geöffnet


Mit einem Kran wurde die Drehbrücke nach aufwändiger Sanierung am Donnerstag an ihren angestammten Platz gehoben (Bild: Firma Josef Graupe GmbH & Co. KG).   Bildrechte: Bild: Firma Josef Graupe GmbH & Co. KG
Mit einem Kran wurde die Drehbrücke nach aufwändiger Sanierung am Donnerstag an ihren angestammten Platz gehoben (Bild: Firma Josef Graupe GmbH & Co. KG).

Anfang April ging die Brücke „Deichstraße“ in Haren wortwörtlich in die Luft – nach umfassender Sanierung kann das drehfähige Brückenbauwerk am heutigen Donnerstag nun an seinen angestammten Platz zurückkehren. Für das per Kran durchgeführte Manöver und die erforderlichen Restarbeiten bleibt der Haren-Rütenbrock-Kanal noch bis Samstagfrüh gesperrt. Für den Fuß- und Radwegverkehr ist die beliebte Kanalquerung mit Beginn der kommenden Woche wieder freigegeben.

Insgesamt rund neun Wochen und damit etwas länger als geplant klaffte hinter der Emsschleuse in Haren eine ungewohnte Lücke. Grund für die Verzögerung bei der Sanierung der Drehbrücke war ein im Mai entdeckter Getriebeschaden. Inzwischen sind alle Arbeiten abgeschlossen, so Josef Schwanken von der für den Betrieb und die Unterhaltung des Kanalnetzes zuständigen Betriebsstelle Meppen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN): „Erneuert wurden unter anderem der Hydraulikzylinder sowie die Antriebe und der sogenannte Königsstuhl, der bei Drehung die Brücke im Zentrum hält und so die Öffnung für die Sportschifffahrt ermöglicht“. Schwanken bedankte sich bei der ausführenden Firma Josef Graupe GmbH & Co. KG für die erfolgreiche Umsetzung des technisch durchaus anspruchsvollen Projektes.

Freizeitkapitäne müssen noch etwas Geduld aufbringen, damit die notwendigen Restarbeiten nach Aufsetzen der Brücke erfolgen können: Noch bis einschließlich Freitag bleibt der Haren-Rütenbrock-Kanal komplett gesperrt. Ab Samstag ist wieder eine Passage für Wasserfahrzeuge möglich. Insgesamt entstanden im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen Kosten in Höhe von rund 50.000,- Euro. Als Teil des vor über hundert Jahren geschaffenen linksemsischen Kanalnetzes gehört die Brücke zum denkmalgeschützten Ensemble des Haren-Rütenbrock-Kanals.

Mit einem Kran wurde die Drehbrücke nach aufwändiger Sanierung am Donnerstag an ihren angestammten Platz gehoben (Bild: Firma Josef Graupe GmbH & Co. KG).   Bildrechte: Bild: Firma Josef Graupe GmbH & Co. KG
Mit einem Kran wurde die Drehbrücke nach aufwändiger Sanierung am Donnerstag an ihren angestammten Platz gehoben (Bild: Firma Josef Graupe GmbH & Co. KG).
Artikel-Informationen

19.06.2020

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Am Sportplatz 23
D-26506 Norden
Tel: +49 (0)4931/ 947 - 288 / -173 sowie +49 (0)511 3034-3223
Fax: +49 (0)4931/947 - 222

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