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Freie Fahrt nach Corona-Pause auf dem Haren-Rütenbrock-Kanal

NLWKN öffnet Wasserstraße nach Lockerungen // Baumaßnahme an Brücke in Haren verzögert sich


Boote fahren auf dem Kanal in Richtung niederländische Grenze.   Bildrechte: NLWKN
Der Haren-Rütenbrock-Kanal ist für die Sportschifffahrt heute die einzige schiffbare Verbindung zwischen dem Nordwesten Deutschlands und den Niederlanden. Vier Schleusen und zwölf Brücken sind auf der Schiffstour ins Nachbarland zu passieren.

Haren/Meppen Gute Nachrichten für „Bootjefahrer“: Der Haren-Rütenbrock-Kanal, der die Ems mit dem niederländischen Wasserstraßennetz verbindet, wird ab Freitag (29. Mai) wieder für den Schiffsverkehr geöffnet. Das teilt der für den Betrieb des Kanalnetzes zuständige Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Meppen mit. Die allgemeinen Einschränkungen auf beiden Seiten der Grenze im Zuge der Corona-Maßnahmen hatten den Saisonstart auf der beliebten Wasserstraße um fast zwei Monate verzögert.

Beim NLWKN hat man in den vergangenen Wochen eine entsprechend große Nachfrage von Sportbootfahrern registriert. „Eine Öffnung kam bisher aufgrund der geltenden Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie leider nicht in Frage, zumal der Kanal grundsätzlich auch eine Möglichkeit des Grenzübertrittes bietet“, erklärt Dezernent Josef Schwanken von der Meppener NLWKN-Betriebsstelle. Auch in den Niederlanden fand die Sportbootschifffahrt gar nicht oder nur auf besondere Anfrage hin statt.

Das ändert sich nun zum 1. Juni: Ab Montag wird der Regelbetrieb im niederländischen Kanalnetz wiederaufgenommen. Da angesichts sinkender Fallzahlen auch für Niedersachsen Lockerungen beschlossen sind, öffnet der Haren-Rütenbrock-Kanal zum Wochenende wieder seine vier Schleusen. „Mit der Ermöglichung des Befahrens des Haren-Rütenbrock-Kanals am Freitag (29. Mai) und Samstag (30. Mai) möchten wir den Bootjefahrern mit Blick auf das lange Pfingstwochenende entgegenkommen“, so Schwanken. An den Pfingstfeiertagen selbst bleibt der Kanal geschlossen. Nutzer werden gebeten, die im Rahmen der Corona-Pandemie geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Bei Kontakt mit den NLWKN-Mitarbeitern ist eine Atemschutzmaske zu tragen. Details zu Öffnungszeiten und weitere Hinweise zur Passage finden Interessierte im Internet unter www.nlwkn.de/wassersport.

Getriebeschaden: Brückenreparatur verzögert sich

In Haren bietet sich Freizeitkapitänen und Passanten derweil länger als erwartet ein ungewohntes Bild: Grund sind Verzögerungen bei den Bauarbeiten an der Fuß- und Radwegbrücke an der Schleuse I. Ein hier entdeckter Getriebeschaden verlängert die Bauarbeiten zur Sanierung der Drehbrücke bis voraussichtlich Ende Juni. „Das mit der Baumaßnahme beauftragte Unternehmen Graupe aus Haren Erika und die Firma Rögelberg Getriebe aus Haren haben erfreulicherweise eine Lösung gefunden, das alte Getriebe mit neuen Radsätzen wieder funktionstüchtig zu machen. Eine Neubestellung des Ersatzteils hätte eine deutlich längere Bauverzögerung zur Folge gehabt“, betont Gerrit Hilbrands, Leiter des zuständigen Betriebshofs des NLWKN. Eine Umleitung für den regen Fahrrad- und Fußgängerverkehr über die beliebte Brücke ist ausgeschildert. Der Bootsverkehr ist nicht betroffen, da die Brücke im Zuge der Sanierungsarbeiten komplett abgehoben wurde.


Artikel-Informationen

erstellt am:
28.05.2020

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Am Sportplatz 23
D-26506 Norden
Tel: +49 (0)4931/ 947 - 288 / -173 sowie +49 (0)511 3034-3322
Fax: +49 (0)4931/947 - 222

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