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Biotoptypenkartierung im Außendeich an der Unterelbe

19. Juni 2008 // Grundlagen schaffen für den Integrierten Bewirtschaftungsplan Elbeästuar


Kartierer unterwegs: Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) erstellt derzeit den Integrierten Bewirtschaftungsplan Elbeästuar und hat deshalb die Kartierung der Biotop- und Lebensraumtypen in den FFH-Gebieten "Unterelbe" und "Elbe zwischen Geesthacht und Hamburg" in Auftrag gegeben. Dabei geht es ausschließlich um die Landflächen dieser beiden FFH-Gebiete, nämlich die Deichvorlandflächen an der Elbe zwischen Cuxhaven und Hamburg sowie zwischen Hamburg und Geesthacht.

"Die Ergebnisse zeigen beispielsweise, wo Salzwiesenvegetation zu finden ist und wie viel Hektar es davon im FFH-Gebiet Unterelbe gibt", heißt es in einer Presseinformation des NLWKN. Das Vorkommen von artenreichen Hochstauden wird ebenso aufgenommen wie die Standorte von gefährdeten Pflanzenarten oder die Ausdehnung der Röhrichtbestände.

Die Kartierung beginnt jetzt und dauert etwa bis September 2008. Die Kartierer der Biologischen Station in Osterholz-Scharmbeck und des Institutes für angewandte Biologie in Freiburg müssen die einzelnen Grundstücke dazu kurz begehen. Da dies häufig landwirtschaftlich genutzte Flächen sind, wurden auch die Ansprechpartner bei den Kreisverbänden des Niedersächsischen Landvolkes in Cuxhaven, Stade und Harburg über die Arbeiten informiert; ebenso die betroffenen Kommunen. Die Abgrenzung des Untersuchungsraumes ist der Internetseite des Landvolk Stade (www.kreisbauernverband-stade.de) zu entnehmen. Bei Fragen zum Thema steht die Naturschutzstation Unterelbe unter Tel. 04779/925824 gern zur Verfügung.

Biotoptypenkartierung Unterelbe
Untersuchungsraum Biotoptypenkartierung im Außendeich der Unterelbe
Presseinfo

Artikel-Informationen

erstellt am:
19.06.2008
zuletzt aktualisiert am:
27.04.2010

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