Hunte: Weitere Überschwemmungsgebiete neu ausgewiesen
9. August 2007
Oldenburg – Ende Juli hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) das Überschwemmungsgebiet der Hunte unterhalb Goldenstedts bis nach Höven neu festgesetzt. Es umfasst auf einer Strecke von 45 Kilometern Flächen von ca. 21,5 Quadratkilometern rechts und links des Flusses. Der NLWKN setzt damit die Arbeiten aus dem Frühjahr fort: Bereits im März hatte der Landesbetrieb für den Bereich oberhalb Goldenstedts auf einer Länge von 18 Kilometern die Überschwemmungsgebiete neu ausgewiesen. "Insgesamt hat der NLWKN damit in diesem Jahr an der Hunte einen Flussabschnitt von über 60 Kilometern bearbeitet", erklärte NLWKN-Mitarbeiterin Ilka Voß.
Überschwemmungsgebiete bezeichnen Flächen, die statistisch gesehen einmal in 100 Jahren von einem Hochwasser überschwemmt werden. Ihre Ausweisung dient zum einen der Sicherung von Retentionsräumen und zum anderen als Planungsgrundlage für die Kommunen.
"Die Sicherung des dezentralen Wasserrückhalts in der Fläche ist eine der effektivsten und wirtschaftlichsten Maßnahmen des vorbeugenden Hochwasserschutzes", ergänzte Voß.
Der Text der Verordnung und das Kartenwerk der Überschwemmungsgebiete können in Kürze bei den Landkreisen Diepholz, Oldenburg und Vechta, den Städten Twistringen und Wildeshausen, den Gemeinden Dötlingen, Goldenstedt, Großenkneten, Hatten und Wardenburg sowie der Samtgemeinde Harpstedt eingesehen werden. Zudem ist sie im Niedersächsischen Ministerialblatt vom 8. August veröffentlicht.
Artikel-Informationen
erstellt am:
09.08.2007
zuletzt aktualisiert am:
27.04.2010

