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Vorbeugender Hochwasserschutz im Landkreis Hildesheim

NLWKN sichert Überschwemmungsgebiet der Warne vorläufig


Der unscheinbar wirkende Fluss Warne im Landkreis Hildesheim kann bei einem Jahrhunderthochwasser zur Gefahr werden.   Bildrechte: NLWKN
Der unscheinbar wirkende Fluss Warne im Landkreis Hildesheim kann bei einem Jahrhunderthochwasser zur Gefahr werden.

Stadt Alfeld/Landkreis Hildesheim. Umfangreiche Messungen und Berechnungen sind Grundlage der Ermittlung von Überschwemmungsgebieten in Niedersachsen, die der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) landesweit vorläufig sichert. So auch das Überschwemmungsgebiet der Warne, das im Gebiet der Stadt Alfeld (Leine) liegt.

Als Überschwemmungsgebiete werden die Flächen ausgewiesen und vorläufig gesichert, die bei einem statistisch einmal in 100 Jahren auftretenden Hochwasserereignis, eines so genannten HQ100, überschwemmt werden. Die vorläufige Sicherung von Überschwemmungsgebieten dient der Feststellung hochwassergefährdeter Bereiche, eine Aufgabe des NLWKN, also des Landes Niedersachsen. Die Ermittlung dieser ohnehin natürlich vorhandenen Überschwemmungsgebiete dient einerseits dazu, die Bevölkerung auf Hochwassergefahren hinzuweisen und andererseits die mit einem Hochwasser einhergehenden Schäden zu vermeiden, da für ausgewiesene Überschwemmungsgebiete gesetzliche Auflagen gelten, wie etwa das Verbot zur Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen ohne entsprechende Genehmigungen.

Das Überschwemmungsgebiet der Warne wurde von nord-östlicher Richtung des Ortsteils Sack bis zur Einmündung in die Leine ermittelt. Die Warne tritt bei einem HQ100 der gesamten betrachteten Strecke über die Ufer. Von dem Überschwemmungsgebiet sind überwiegend die direkt an die Warne angrenzenden bebauten Bereiche betroffen, sowie Teile der Altstadt und das Gewerbegebiet nördlich der Gudewillstraße.

Die Veröffentlichung im Niedersächsischen Ministerialblatt erfolgt am 04.03.2026.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
02.03.2026

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76a / Am Sportplatz 23
30453 Hannover / 26506 Norden
Tel: +49 (0)511 3034-3322 sowie +49 (0)4931/ 947 -173 und +49 (0)4931/ 947 -181
Fax: +49 (0)4931/947 - 222

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