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NLWKN erneuert Überlaufschwelle am Hochwasserrückhaltebecken Haselünne

Hochwasserschutz: Weg am „Haselünner See“ wieder freigegeben


Blick aus der Luft auf Hase und „Haselünner See“: Von dem insgesamt 485 Meter langen Hochwasserdeich zwischen See und Hase sind rund 225 Meter als Überlaufschwelle angelegt (Bild: NLWKN).   Bildrechte: NLWKN
Blick aus der Luft auf Hase und „Haselünner See“: Von dem insgesamt 485 Meter langen Hochwasserdeich zwischen See und Hase sind rund 225 Meter als Überlaufschwelle angelegt (Bild: NLWKN).

Haselünne/Landkreis Emsland. Das Hochwasserrückhaltebecken Haselünne leistet einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz an der unteren Hase. Durch das letzte größere Hochwasser allerdings war ein Teil der Anlage im Bereich des Auslaufbauwerks erheblich beschädigt worden. Über den Winter wurde die betroffene sogenannte Überlaufschwelle durch den Betreiber, dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) nun instand gesetzt. Der auch als Fuß- und Radweg genutzte Bereich ist seit Abnahme der Baumaßnahme Mitte März wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

Das 1972 entstandene Hochwasserrückhaltebecken in Haselünne – im allgemeinen Sprachgebrauch auch als „Haselünner See“ bezeichnet – kann bei Hochwasser insgesamt 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Hase aufnehmen. Damit trägt es vor allem zum Hochwasserschutz der Städte Haselünne und Meppen sowie der anliegenden Gemeinden bei. Die Überlaufschwelle des Beckens mit ihrer festgelegten Höhe sorgt dabei dafür, das Wasser erst ab einem bestimmten Füllstand wieder an die Hase abgegeben wird. „Mit den im Nachgang des Winterhochwassers 2023/2024 eingetretenen Absackungen im Bereich des vorhandenen Pflasters war dies allerdings nicht mehr zu gewährleisten“, so ein Sprecher des NLWKN in Meppen.

Seit September setzte der Landesbetrieb die Überlaufschwelle deshalb wieder instand. Im Rahmen der Arbeiten wurde die alte schadhafte Pflasterung zurückgebaut und durch ein neues Pflaster mit entsprechendem Unterbau ersetzt. Zur Umsetzung des Vorhabens standen dabei Mittel des Landes Niedersachsen für die Beseitigung von Hochwasserschäden zur Verfügung. Insgesamt wurden im Rahmen des Projekts in Haselünne rund 235.000 Euro in den Hochwasserschutz investiert.

Bei dem Gewässer in Haselünne handelt es sich um ein gesteuertes Hochwasserrückhaltebecken, das als Entlastungsbauwerk nach Erreichen von vorgegebenen Wasserständen in der Hase genutzt wird. Die Füllung und Entleerung erfolgt durch Ein- und Auslassbauwerke. Ergänzt wird sie durch eine Überströmung der Überlaufschwelle, sobald der höchste Füllstand erreicht ist.


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Artikel-Informationen

erstellt am:
18.03.2026

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30453 Hannover / 26506 Norden
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