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Landschaftsschutzgebiet "Hessisch Oldendorfer Wesertal/Nord"

Kennzeichen: LSG HM 026


Das Gebiet wird geprägt durch den zum Teil stark geneigten, geschlossen bewaldeten Südwesthang des Süntels, der überwiegend mit Waldmeister-Buchenwald bewachsen ist. Im Oberhang schließt vereinzelt trockenwarmer Buchenwald an, während im Unterhang einige naturnahe Waldbäche entspringen, deren Quellbereiche zum Teil mit Feuchtwäldern bewachsen sind. Aufgrund der Ausdehnung und naturnahen Ausprägung besitzen diese Waldbereiche eine hohe Bedeutung für den Tierartenschutz wie zum Beispiel für Wildkatze, Uhu, Rotmilan, Schwarzstorch, Fledermausarten, Gelbbauchunke, Feuersalamander und Kammmolch.

Außerhalb des Waldes schließt sich die Talmulde des Wesertals an, die durch zahlreiche Kerb- und Bachtäler, extensiv genutzte Mulden oder mit Gehölz bestandene Senken sowie kleinräumig gegliederte, land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen strukturiert ist. Als vernetzende Landschaftselemente sind die überwiegend mit Gehölzsäumen bestandenen Fließgewässerabschnitte des Hollenbaches, des Rohder Baches, des Segelhorster Baches, des Pötzer-, Benser- und Nährenbaches als Lebensraum von Groppe und Bachforelle besonders hervorzuheben.

Das LSG dient dem Schutz der FFH-Gebiete 112 "Süntel, Wesergebirge, Deister" und 160 "Amphibienbiotope Pötzen" sowie des EU-Vogelschutzgebietes V69 „Uhu-Brutplätze im Weserbergland“.

Zuständig ist der Landkreis Hameln-Pyrmont als untere Naturschutzbehörde.

Übersicht der Verordnungskarte  
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Schutzgebietsverordnung


Der Verordnungtext steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Übersicht der Verordnungskarte  
Zum Drucken stehen Ihnen auch die PDF-Versionen der Karten zur Verfügung.

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Verbindlich sind für alle Schutzgebiete die im Amtsblatt veröffentlichten Verordnungen bzw. Karten.

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GIS-Daten zu den Schutzgebieten gibt es hier.

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