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Schiffsüberführungen: NLWKN entscheidet über Antrag

Kreis Emsland hatte befristete Flexibilisierungen der Staufunktion beantragt


Oldenburg/ Papenburg – Im März 2018 hatte der Landkreis Emsland eine Flexibilisierung der Staufunktion des Emssperrwerkes beantragt, die befristet für die Jahre 2020 bis 2029 den Spielraum für die Überführung von Kreuzfahrtschiffen der Meyer Werft erweitern soll. Nach umfangreicher Prüfung und Beteiligung der Öffentlichkeit hat der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) darüber entschieden und den entsprechenden Planfeststellungsbeschluss erlassen.

Demnach wird der Beschluss zum Betrieb des Emssperrwerkes dahingehend geändert, dass die Nebenbestimmungen zum Sauerstoffgehalt zwischen 2020 und 2029 für eine Schiffsüberführung jährlich ausgesetzt werden, wie es auch in den Vorjahren schon der Fall war. Zudem darf zwischen 2020 und 2029 das Emssperrwerk für Staufälle im Zeitraum vom 16. Juni bis zum 15. September eines Jahres bis zu einer Höhe von 1,90 Meter über Normalhöhen Null (NHN) geschlossen werden. Die maximale Stauzeit beläuft sich dabei weiterhin auf zwölf Stunden. Die bisherige maximale Stauhöhe in diesem Zeitraum betrug 1,75 Meter über NHN. Ferner wurde in dem Beschluss das maximale Stauziel für die Überführung eines Kreuzfahrtschiffes Ende Mai 2019 auf 1,90 Meter über NHN festgesetzt. Naturschutzfachliche Kompensationen sind auf den Flächen des ehemaligen Spülfeldes Coldewehr bei Larrelt vorgesehen.

Details finden Interessierte im Planfeststellungsbeschluss, der auf den Internetseiten des Landesbetriebes unter www.nlwkn.niedersachsen.de hinterlegt ist. Darüber hinaus liegt der Beschluss vom 6. bis einschließlich 20. Mai in folgenden Städten und Gemeinden zur Einsicht aus: Emden, Rhede, Papenburg, Dörpen, Leer, Jemgum, Westoverledingen, Moormerland, Weener und Krummhörn.


Hier finden Sie weitere Details und die Unterlagen zum Planfeststellungsbeschluss.
Artikel-Informationen

06.05.2019

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Am Sportplatz 23
D-26506 Norden
Tel: +49 (0)4931/ 947 - 288 / -173 sowie +49 (0)511 3034-3223
Fax: +49 (0)4931/947 - 222

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