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erstellt am:
23.01.2026
Der Entwurf von Teil 2 wurde vom Institut Biota aus Bützow bei Rostock erarbeitet. Der erste Teil, der 2022 veröffentlicht wurde, bündelte die Ergebnisse zahlreicher Studien und bildete die Basis für die nun vorliegenden Maßnahmenvorschläge.
Eingeladen zur Diskussion waren neben den betroffenen Kommunen auch Institutionen, die sich mit wasserwirtschaftlichen Fragen beschäftigen. Darüber hinaus waren auch Landbewirtschafter, berufsständige Vertreter, Touristiker, der Naturschutz, Wassersportvereine und die Wettfahrvereinigung Steinhuder Meer mit dabei.
Wichtige Themen, die konstruktiv diskutiert wurden, waren unter anderem Nährstoffeinträge, Wasserstandsmanagement sowie die Schlammbildung und Entschlammung. Nach einer Vermessung im Jahr 2019 wurde das Schlammvolumen auf rund 14,4 Millionen Kubikmetern geschätzt - bei einem Wasservolumen von etwa 40 Millionen Kubikmetern.
Die beteiligten Institutionen und Nutzergruppen haben nun die Möglichkeit, den Entwurf zu kommentieren. Ihr Feedback fließt in die weitere Ausarbeitung des Plans ein. Die finale Version soll später auch als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln für die Umsetzung einzelner Maßnahmen dienen.
Hintergrundinformationen:
Seit 2019 arbeiten das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, welches die Pflichten und Rechte des Landes als Grundstückseigentümerin wahrnimmt, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als Fachbehörde sowie die Region Hannover als betroffene Kommune gemeinsam an dem Seeentwicklungsplan, der als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung des Steinhuder Meeres dienen soll.

