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Emssperrwerk leitet Stauprozess für Schiffsüberführung ein

Passage der „IONA“ für Donnerstag erwartet / Pressemitteilung vom 18. März 2020


Gandersum Am Donnerstag soll die IONA, das neueste Kreuzfahrtschiff der Papenburger Meyer Werft, das Emssperrwerk bei Gandersum passieren. Um den Fluss auf die Passage vorzubereiten, hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereits am Mittwochmorgen (18.03.) das Emssperrwerk bei Gandersum geschlossen. "Wir haben das Hochwasser gegen 7 Uhr heute früh gewissermaßen einfangen, um den für die Überführung notwendigen Wasserstand von 2,70 Metern über Normalhöhennull herzustellen", erläutert Armin Heine von der Betriebsstelle Aurich des Landesbetriebes. Der NLWKN betreibt das Sperrwerk bei Gandersum, das dem Sturmflutschutz dient und während der Überführung der in Papenburg gebauten Schiffe für ein ausreichend tiefes Fahrwasser sorgt.


Die Überführung der 344,5 Meter langen und 42 Meter breiten IONA ist für Donnerstag vorgesehen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise und dem Bemühen um eine Reduzierung des Ansteckungsrisikos rät der Landesbetrieb ausdrücklich davon ab, die Passage auf dem Sperrwerksgelände oder an anderen markanten Punkten zu verfolgen. Schiffsüberführungen locken hier immer wieder tausende Schaulustige an die Ems.

Artikel-Informationen

18.03.2020

Ansprechpartner/in:
Bettina S. Dörr

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Pressesprecherin
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: 0511/3034-3223

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