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Ausbau und Neubau des Ostedeiches im Bereich Ostendorf bis Gräpel

Planunterlagen liegen vom 22.03.2021 bis 21.04.2021 in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten aus


Der Ostedeichverband, Oestinger Weg 40, 21745 Hemmoor, hat die Planfeststellung für den Aus- und Neubau des Ostedeiches im Bereich Ostendorf bis Gräpel gem. § 12 des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) i. V. m. §§ 68 ff. Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt.

Zuständige Behörde für die Durchführung dieses Planfeststellungsverfahrens ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Direktion, Standort Lüneburg, Adolph-Kolping-Str. 6, 21337 Lüneburg.

Durch die Deicherhöhungs- und Verstärkungsmaßnahme wird im Wesentlichen beabsichtigt, den Deich in diesem Abschnitt auf einer Länge von ca. 1,8 Kilometern zu ertüchtigen. Die Maßnahme soll den ständigen Schutz der Wohngebiete und der landwirtschaftlichen Nutzflächen vor Hochwasserschäden gewährleisten. Hierzu soll der linksseitige Ostedeich ausgebaut werden. Vorgesehen ist, den Deich mit einer Bestickhöhe von bis zu +3,90m NHN, Böschungsneigungen von 1:3 oder flacher, einer Deichkronenbreite von 3,0 m und einem Abstand des wasserseitigen Deichfußpunktes von 25m (soweit möglich) zum Osteufer herzustellen. Auf der binnenseitig zu erstellenden Deichberme soll ein befestigter Deichverteidigungsweg angelegt werden. Zwei Deichscharte werden im Zuge der Maßnahme durch Deichüberfahrten ersetzt, eine weitere Deichüberfahrt wird als Ersatz einer Deichüberfahrt im Bereich des Schöpfwerkes Ostendorf hergestellt. Ein Melkstall und die dazugehörigen Deichflächen sind zurück zu bauen, da sie innerhalb der künftigen Deichtrasse liegen. Zudem ist vorgesehen, das Schöpfwerk Ostendorf durch einen Neubau zu ersetzen, da durch die unmittelbare Lage am Ostedeich nicht ausreichend Platz vorhanden ist, die Maßnahmen durchzuführen. Das Gewässer "Ostendorfer Schiffdammgraben" ist hierfür zum neuen Einlaufbauwerk des Schöpfwerkes zu verlegen. Der Unterhaltungsverband Untere Oste zeichnet den Antrag aufgrund seiner Teilzuständigkeit für den Ersatzneubau des Schöpfwerkes mit.

Das Vorhaben wirkt sich im Bereich der Gemeinden Estorf und Kranenburg aus.

Für das Vorhaben ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich.

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen wird gem. § 3 Abs. 1 des Planungssicherstellungsgesetzes (PlanSiG) die Auslegung des Plans durch eine Veröffentlichung im Internet ersetzt.

Der Antrag und die Planunterlagen können in der Zeit vom

22.03.2021 bis zum 21.04.2021 (jeweils einschließlich)

im zentralen UVP-Portal des Landes Niedersachsen unter https://uvp.niedersachsen.de (dort bitte bei der Suchfunktion Zulassungsverfahren: "Ausbau und Neubau des Ostedeiches im Bereich Ostendorf bis Gräpel " eingeben) eingesehen werden. Maßgeblich ist der Inhalt der dort veröffentlichten Unterlagen. Außerdem kann gem. § 27a VwVfG der Inhalt dieser Bekanntmachung auf der o. g. Internetseite eingesehen werden.

Als zusätzliches Informationsangebot erfolgt im o. g. Zeitraum gem. § 3 Abs. 2 S. 1 PlanSiG die Auslegung des Antrages und der Planunterlagen in gedruckter Form bei der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten entsprechend der nebenstehenden Bekanntmachung.

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis einen Monat nach Ablauf der Auslegungsfrist, spätestens bis zum 21.05.2021 Äußerungen zu den Umweltauswirkungen des Vorhabens oder sonstige Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift bei der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten oder dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) erheben. Auf die Fristen in der Bekanntmachung der Auslegung der Planunterlagen wird ausdrücklich hingewiesen.

Der Text der Bekanntmachung mit weiteren Einzelheiten, insbesondere zu den Fristen, steht zum Download in der nebenstehenden Informationsspalte bereit.

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Ostedeich

Bekanntmachung Auslegung Planunterlagen

 Bekanntmachung Auslegung Planunterlagen

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Dorothea Klein

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