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EU-Vogelschutzgebiet V69 Uhu-Brutplätze im Weserbergland

Das EU-Vogelschutzgebiet „Uhu-Brutplätze im Weserbergland“ (1.006 ha) besteht aus mehreren Teilflächen im Weser-Leinebergland. Es umfasst natürliche Felsbänder und Felskuppen sowie Steinbrüche im Wesergebirge und im Süntel.

Die wertbestimmende Art des Gebietes ist der Uhu, der 1963 in Niedersachsen erfolgreich wieder angesiedelt wurde. 2014 erreichte der landesweite Bestand bereits wieder mehr als 300 Brutpaare. Die Flächen stellen gemeinsam mit dem EU-Vogelschutzgebiet „Sollingvorland“ eines der beiden wichtigsten Verbreitungszentren des Uhus in Niedersachsen dar. Hier finden die Vögel eine reich gegliederte Landschaft mit einem großen Angebot an Brutplätzen in Felsen und Steinbrüchen. Zur Jagd dienen ihnen halboffene Kulturlandschaften mit Hecken, Feldgehölzen und Gewässern sowie lichte, alte Wälder, Waldränder und Waldwiesen.

Das EU-Vogelschutzgebiet überschneidet sich z. T. mit dem FFH-Gebiet 112 „Süntel, Wesergebirge, Deister“.

Zuständig sind die Landkreise Hameln-Pyrmont und Schaumburg als untere Naturschutzbehörden.

Infos zu bestehenden Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten sowie Geschützten Landschaftsbestandteilen
Eine Übersicht, durch welche Naturschutzgebiete (NSG), Landschaftsschutzgebiete (LSG) oder Geschützte Landschaftsbestandteile (GLB) die einzelnen Natura 2000-Gebiete rechtlich geschützt sind, sowie Detailinfos zu den NSG/LSG/GLB finden Sie hier:


V69 "Uhu-Brutplätze im Weserbergland"  
V69 "Uhu-Brutplätze im Weserbergland"  
V69 "Uhu-Brutplätze im Weserbergland"  
Hohenstein  
V69  
Natura 2000 Bildrechte: NLWKN
Infos EU-Vogelschutzgebiete

Grundlageninformationen zu den einzelnen Vogelschutzgebieten

Artikel-Informationen

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76 A
D-30453 Hannover

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