NLWKN klar

Betriebsstelle Lüneburg

Im Zentrum des Niedersächsischen Elbegebietes umfasst der Einsatzbereich der Betriebsstelle Lüneburg die Landkreise Lüchow- Dannenberg, Uelzen, Harburg sowie Landkreis und Stadt Lüneburg. Die direkte Nachbarschaft zu den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt erfordert hierbei ein eng abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen. Die überregionale Bedeutung der Elbe manifestiert sich in der "Arbeitsgemeinschaft der Länder zur Reinhaltung der Elbe" (ARGE Elbe), in der die Betriebsstelle mitwirkt, indem sie Messprograme für die Gemeinschaft durchführt.

Nicht zuletzt wegen seiner geografischen Lage dient der NLWKN in Lüneburg als zentrale Stelle für das Flussgebietsmanagement der Elbe im Zuge der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Zudem wird von der Betriebsstelle Lüneburg der Hochwassermeldedienst Untere Mittelelbe wahrgenommen.

Durch den Gewässerkundlichen Landesdienst werden etwa 300 Grundwasserstandsmessstellen und 100 Grundwassergütemessstellen, 16 Pegel an Fließgewässern, eine Gütemessstation an der Elbe, ca. 30 Gütemessstellen an Fließgewässern, 5 Depositionsmessstellen sowie rund 900 gewässerbiologische Messstellen betreut. Daneben werden auf Grund vertraglicher Verpflichtungen für Dritte Einleitungen aus Kläranlagen untersucht und andere wasserwirtschaftliche Monitoringprogramme durchgeführt. Allein im Gewässerkundlichen Labor in Lüneburg werden jährlich rund 30.000 Messwerte ermittelt.

Die Betriebsstelle ist unterhaltungspflichtig für rd. 50 km Fließgewässer. Sie betreibt an den zumeist landeseigenen Gewässern zwei Sperrwerke, ein Siel, drei Großschöpfwerke und 18 weitere Anlagen wie Wehre, Großdüker und Auslassbauwerke. Sie sorgen für ausgeglichene Wasserstände zur Entwässerung der Gebiete rechts- und linksseitig der Elbe und schützen das Hinterland vor Hochwasser und Sturmfluten.

Für die 286 Kilometer langen Deiche an der Elbe und ihren Nebengewässern zwischen Schnackenburg und Hamburg sind 7 Deichverbände zuständig. Bei Bedarf bzw. auf Anfrage wird die Betriebsstelle für sie planerisch und bauleitend tätig. Zusätzlich werden die Verbände technisch beraten. Entsprechendes gilt auch bei Maßnahmen der Fließgewässerentwicklung für Dritte und an den landeseigenen Anlagen.

Die Betriebsstelle Lüneburg engagiert sich im Naturschutz für die Erhaltung und Entwicklung des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Dazu sind für 13 untere Naturschutzbehörden fachliche Grundlagen zum Biotop- und Artenschutz zu erheben und zu erarbeiten. Sie führt Naturschutzprojekte selber praktisch durch und begleitet deren Finanzierung und Umsetzung fachlich und verwaltungsseitig. Für große Infrastruktur- und Bauvorhaben anderer Fachdisziplinen werden naturschutzfachliche Beiträge erstellt, damit die Belange des Naturschutzes bei derartigen Projekten berücksichtigt werden können.


Die räumliche Zuständigkeit des "Regionalen Naturschutzes" finden Sie hier.

Leiterin der Betriebsstelle Lüneburg ist Dr. Katharina Pinz.

Die Namen und Telefonnummern der wichtigsten Ansprechpartner können Sie hier als pdf-Datei herunterladen:

Organisationsplan NLWKN-Betriebsstelle Lüneburg

Hinweise zur Anreise finden Sie hier!

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
NLWKN Lüneburg

Adolph-Kolping-Straße 6
D-21337 Lüneburg
Tel: +49 (0)4131-8545-400

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