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Betriebsstelle Brake Oldenburg

Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg hat ihre Aufgaben im Gebiet der Landkreise Wesermarsch, Friesland, Ammerland und Oldenburg sowie der Städte Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst. Für den Bereich der tidebeeinflussten Unterweser kooperiert der Gewässerkundliche Landesdienst (GLD) mit der Flussgebietsgemeinschaft Weser (FGW). Die in der FGW zusammengeschlossenen Anrainerländer verfolgen das Ziel, den Eintrag von Nähr- und Schadstoffen in die Nordsee zu vermindern. Darüber hinaus befasst sich der GLD mit Besonderheiten wie der Lage wechselnder Brackwasserzonen und Salz-/ Süßwassergrenzen im Grundwasser, großflächigen Grundwasserabsenkungen sowie wechselnden Wasserscheiden in Pumpgebieten, die in tidebeeinflussten Niederungsgebieten eine Rolle spielen.

Auf Grund der geografischen Lage ihres Einsatzgebietes fungiert Brake-Oldenburg als zentrale Stelle für das Flussgebietsmanagement der niedersächsischen Übergangs- und Küstengewässer im Zuge der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten bis spätestens 2027 unter anderem zur Erreichung eines guten Gewässerzustandes bei gleichzeitigem Schutz der Bevölkerung vor Überschwemmungen.

Die Gefährdung durch weit in das Binnenland vordringende Sturmfluten begründet die Bedeutung des Küstenschutzes und des Sturmflutwarndienstes in der Betriebsstelle. Sie unterhält insgesamt 74,4 Kilometer landeseigener Gewässer und 1.100 Hektar Deichvorländer im Jeverland, im Jadegebiet und an der Butjadinger Küste. Eines der größten Küstenschutzprojekte in Niedersachsen liegt in der Verantwortung der Betriebsstelle Brake-Oldenburg: Die Erhöhung und Verstärkung des Deiches am Elisabethgroden im Wangerland (Kreis Friesland).

Den Sturmflutschutz vervollständigen die in enger Kooperation mit der Freien Hansestadt Bremen errichteten und betriebenen Sperrwerke an der Ochtum, der Hunte und der Lesum. Da Maßnahmen eines Sperrwerkes sich auf die Situation im Gebiet der beiden anderen auswirken, tauschen die beiden Befehlszentralen in der NLWKN- Betriebsstelle Brake-Oldenburg (Hunte- und Ochtumsperrwerk) und des Landes Bremen (Lesumsperrwerk) - vertreten durch den Bremer Deichverband für das rechte Weserufer - nach dem "Vieraugenprinzip" regelmäßig die Prognosen aus und stimmen Entscheidungen ab. Grundlage hierfür sind die Pegelstände am Leuchtturm "Alte Weser" in Fedderwardersiel und - bei befürchteten Schweren Sturmfluten - Borkum.

Im Binnenland hat die Betriebsstelle einen maßgeblichen Anteil an der Planung und Durchführung von Naturschutzmaßnahmen wie der Renaturierung der mittleren Hunte.

Im Naturschutz kümmert sich die Betriebsstelle Brake-Oldenburg schwerpunktmäßig um das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000, um Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes sowie regionale Artenschutzkonzepte und liefert naturschutzfachliche Beiträge u.a. zu Großprojekten.

Die räumliche Zuständigkeit des "Regionalen Naturschutzes" finden Sie hier.

Leiterin der Betriebsstelle Brake-Oldenburg ist Ute Schlautmann.

Die Namen und Telefonnummern der wichtigsten Ansprechpartner können Sie hier als pdf-Datei herunterladen:

Organisationsplan der NLWKN-Betriebsstelle Brake-Oldenburg

Hinweise zur Anreise nach Brake finden Sie hier!

Hinweise zur Anreise nach Oldenburg finden Sie hier!

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
NLWKN Brake-Oldenburg

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Heinestraße 1
D-26919 Brake
Tel: +49 (0)4401 926-0

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