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Osterhausen: Brückenplatte am Donnerstag aufgelegt

Arbeiten werden voraussichtlich bis in den November fortgeführt/ Pressemitteilung vom 26. September 2019


Osterhausen/ Aurich – Nach einer mehrwöchigen Unterbrechung gehen die Arbeiten an der Brücke in Osterhausen nun wieder sichtbar voran: Am Donnerstag wurde die Brückenplatte aus Stahl aufgelegt, die Montage der Pylone und das Einhängen des Waagebalkens folgen direkt danach. „Voraussetzung für das Auflegen der Brückenplatte war, dass wir alle Massivbauarbeiten wie das Herstellen der Betonkappen oder das Aufstellen des Leitwerks zuvor erledigen konnten“, erklärte Klaus Kiesling, der die Baumaßnahme seitens des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) leitet.

Grund der längerfristigen Unterbrechung im Frühsommer waren unvorhergesehene Verhältnisse des Untergrundes, die Verformungen am Bauwerk verursachten. Um Schäden zu vermeiden und einen fachgerechten Weiterbau zu gewährleisten, gab der NLWKN daraufhin genauere Untersuchungen des Baugrundes in Auftrag, die schließlich in einem nun umgesetzten Sanierungskonzept mündeten. „Im Kern mussten wir aufgrund der sehr unterschiedlichen Bodenverhältnisse im Baufeld die Tiefgründung nachbessern“, ergänzte Kieseling.

Den Abschluss der Arbeiten erwartet der Ingenieur im November, da in den kommenden Wochen neben weiteren Stahlbauarbeiten auch die erforderlichen Elektroanschlüsse sowie der Motor zu montieren sind. Danach folgen die Ausrüstung der verkehrstechnischen Anlagen, die Anschluss- und Markierungsarbeiten im Straßenbau sowie die Herstellung der Grünanlagen. Die Fertigstellung der Arbeiten, die im September 2018 begonnen hatten und auf Grund des Zustandes der Vorgängerbrücke notwendig waren, verzögern sich damit gegenüber der ursprünglichen Planung um zwölf Wochen. Die Kosten beziffert der Landesbetrieb auf ca. zwei Millionen Euro.
Brücke Osterhausen Ende September 2019  

Baufortschritt Brücke Osterhausen Ende September 2019

Artikel-Informationen

26.09.2019

Ansprechpartner/in:
Achim Stolz

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