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Katharina Pinz verlässt NLWKN in Lüneburg

Promovierte Biologin geht nach über 30 Jahren am Standort in Ruhestand


Lüneburg – Ende einer Ära in der Wasserwirtschaft am Standort Lüneburg: Nach über 30 Jahren beruflicher Tätigkeit an Ilmenau und Elbe geht Dr. Katharina Pinz vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in den Ruhestand.

Nach einem Studium der Hydrobiologie und Fischereiwirtschaft in Hamburg begann die heutige Leiterin der NLWKN-Betriebsstelle Lüneburg ihre Laufbahn am Standort des damaligen Wasserwirtschaftsamtes. „Seinerzeit war ich oft in Wathose und mit einem Küchensieb in den Gewässern unterwegs, um biologische Gütekarten zu erstellen. Nebenher habe ich meine Promotion abgeschlossen“, erinnert sich Pinz an die ersten Berufsjahre zurück. Mit der Verwaltungsreform 1989 übernahm sie im neu gegründeten Staatlichen Amt für Wasser und Abfall in Lüneburg die Leitung der Gewässerkunde zu der neben der Biologie und dem Pegelwesen auch das Labor, die Grundwasserbewirtschaftung sowie die Führung des Wasserbuches gehörten.

Mit Beginn des Jahres 1998 wechselte sie zur Bezirksregierung Lüneburg, um sich dort u.a. um die Wasserversorgung und die wasserwirtschaftliche Rahmenplanung zu kümmern, wodurch sie ab dem Jahr 2000 mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Berührung kam. Dieses Regelwerk begleitete Dr. Katharina Pinz auch während ihrer weiteren beruflichen Entwicklung, die sie mit der Verwaltungsreform 2005 als Leiterin des Geschäftsbereichs „Gewässerbewirtschaftung und Flussgebietsmanagement“ zur Betriebsstelle Lüneburg des NLWKN führte. Hier übernahm sie darüber hinaus auch die Leitung der Fachgruppe Oberflächengewässer und – in Nachfolge von Andreas Montz – 2016 die Leitung der Betriebsstelle.

In einer kleinen Feierstunde am Freitag dankte NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer für Pinz‘ unermüdlichen Einsatz und hob ihr enormes Fachwissen hervor, das inner- und außerhalb des Betriebes geschätzt wurde. Im Ruhestand möchte Pinz gerne reisen, Sport treiben oder auch Dinge ausprobieren, zu denen sonst keine Zeit war.

Presseinformation
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28.06.2019

Ansprechpartner/in:
Achim Stolz

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