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Historische Brücke in Georgsdorf “gelandet“

Bauwerk kehrt nach Sanierung per Schwerlastkran zurück


Arbeiter sichern die Brücke, die per Kran engehoben wird.   Bildrechte: NLWKN/Schwanken
Per Schwerlastkran schwebte die sanierte Brücke am Mittwochabend in Georgsdorf ein.

Georgsdorf/Meppen Eine ungewöhnliche Horizontalbewegung vollführte am Mittwochabend eine Drehbrücke in Georgsdorf in der Grafschaft Bentheim: Per Schwerlastkran schwebte das historische Bauwerk gegen 19 Uhr über den Süd-Nord-Kanal ein. Es kehrte damit nach rund dreiwöchiger Abwesenheit an seinen angestammten Platz zurück. Grund für den vorübergehenden Abbau der Brücke waren umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Ende Juli war das weiterhin drehfähige Bauwerk hierzu abgehoben und zum nahegelegenen Betriebshof des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Georgsdorf gebracht worden. Der Landesbetrieb ist für den Betrieb und die Unterhaltung des Kanalnetzes zuständig. „Unter anderem wurde im Rahmen der umfassenden Sanierung der Brücke der komplette Fahrbahnbelag aus Holzbohlen erneuert“, erklärt Dezernent Josef Schwanken von der NLWKN-Betriebsstelle Meppen. Die Arbeiten wurden vom NLWKN in Eigenleistung in der neuen Werkhalle, die im letzten Jahr eingeweiht wurde, durchgeführt. Anlieger müssen noch etwas Geduld aufbringen, damit die notwendigen Restarbeiten nach Aufsetzen der Brücke erfolgen können: Die durch die Reparatur erforderlich gewordene Sperrung der Querung Neuer Diek wird noch bis voraussichtlich 26. August andauern.

Als Teil des vor über hundert Jahren geschaffenen linksemsischen Kanalnetzes gehört die Brücke zum Ensemble des Süd-Nord-Kanals und steht unter Denkmalschutz. Der Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kanal ist nicht mehr schiffbar und wird heute zur Entwässerung genutzt.



Per Schwerlastkran schwebte die sanierte Brücke am Mittwochabend in Georgsdorf ein.   Bildrechte: NLWKN
Per Schwerlastkran schwebte die sanierte Brücke am Mittwochabend in Georgsdorf ein.

Artikel-Informationen

erstellt am:
20.08.2020

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
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D-26506 Norden
Tel: +49 (0)4931/ 947 - 288 / -173 sowie +49 (0)511 3034-3322
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