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Abschied in Worpswede: Strommeisterei wird aufgelöst

Presseinformation vom 30. Juni 2010/ Mitarbeiter wechseln nach Langenhausen


Worpswede/ Stade – Der als Strommeisterei Worpswede bekannte Betriebshof des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wird auf Grund von Umstrukturierungen und Aufgabenverlagerungen geschlossen. Die noch verbliebenen drei Mitarbeiter wechseln zum Stützpunkt Langenhausen der NLWKN-Betriebsstelle Stade. In einer kleinen Feier haben am Mittwoch aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der Strommeisterei Abschied genommen.

„Früher wurden von Worpswede aus die Gewässer Hamme, Kollbeck und Lune sowie Teile der Wümme und zeitweilig auch die Mittelaller unterhalten. Auf Grund einer Novellierung des Niedersächsischen Wassergesetzes haben viele Verbände die Unterhaltung der Gewässer II. Ordnung übernommen“, erklärte Martin Kogge vom NLWKN in Stade. „Dies betrifft unter anderem auch die Kollbeck und den Wümme-Südarm, der ab 30. Juni in die Verantwortung des Unterhaltungsverbandes Untere Wümme übergeht. Diese Veränderungen machen es unwirtschaftlich, den Betriebshof zu erhalten“.

Die Strommeisterei wurde erstmals 1890, damals noch am Standort Osterholz-Scharmbeck, erwähnt. Sie ist damit älter als alle wasserwirtschaftlichen Landesbehörden im Elbe-Weser-Dreieck. Der Umzug nach Worpswede-Neuhelgoland erfolgte 1959 im Zuge des Hammeausbaus. In seinen Glanzzeiten in den 80er-Jahren beschäftigte der Betriebshof zwölf Wasserbauer und Geräteführer.

Das Gelände wurde vom Land an die Gemeinde Worpswede veräußert.
Alte Strommeisterei Worpswede Bildrechte: NLWKN

Alte Strommeisterei Worpswede

Artikel-Informationen

erstellt am:
30.06.2010

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