Hunte-Damm zwischen Oldenburg und Wardenburg wird verstärkt
Presseinformation vom 11. Juni 2010 // Schutz vor Jahrhunderthochwasser: Drei Millionen Euro werden investiert
Jetzt beginnt der erste Bauabschnitt: Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wird den Damm der Hunte zwischen Oldenburg und Wardenburg verstärken und damit die Hochwassersicherheit verbessern. Das Vorhaben erstreckt sich entlang der Hunte vom Schöpfwerk Moorbäke bis zum Wasserkraftwerk Oldenburg, das sind knapp neun Kilometer.
Der jetzt beginnende erste Bauabschnitt liegt zwischen dem Schöpfwerk Moorbäke und dem Standort „Bei der Iburg“. Der rechtsseitige Damm der Hunte wird auf einer Länge von 2,2 Kilometern verstärkt und auf der Dammkrone ein Deichverteidigungsweg angelegt. Während der Bauzeit kann diese Strecke nicht von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden.
Mehr als zwei Kilometer Deichverstärkung – das bedeutet: 13.000 Kubikmeter Sand werden eingebaut; sie stammen aus dem landeseigenen Sanddepot bei der Wardenburger Brücke. Weitere 14.000 Kubikmeter Boden werden außerdem für die Abdeckung des Sandkerns benötigt. „In vier Monaten soll alles fertig sein“, sagte Hergen Oetken vom NLWKN in Brake-Oldenburg. „Dann bieten wir den Anliegern den Schutz vor einem Jahrhunderthochwasser“.
Bei der Wardenburger Brücke wird außerdem ein neues Deichschart gebaut. „Da müssen wir die Brücke leider für drei Wochen sperren“, kündigte Oetken an. Die genaue Zeit der Sperrung wird über die Tageszeitung bekannt gemacht.
Das gesamte Projekt kostet rund drei Millionen Euro. Das Geld kommt vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz sowie aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander freute sich über den Baubeginn: „Wir investieren in diesem Jahr insgesamt mehr als 40 Millionen Euro in den Hochwasserschutz in ganz Niedersachsen.
Die Verstärkung des Hunte-Damms hat zwei Ziele: Einerseits wird die Hochwassersicherheit des Gebiets rechtsseitig der Hunte deutlich verbessert; andererseits bleibt die Buschhagen-Niederung als schützenwerte Fläche erhalten.
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erstellt am:
11.06.2010

