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Ute Schlautmann ist neue Betriebsstellenleiterin des NLWKN

30. Juni 2008 // Klaas-Heinrich Peters konzentriert sich auf Hochwasser- und Küstenschutz


Direktor Siegfried Popp und Ute Schlautmann
Siegfried Popp, Direktor des NLWKN, ernennt Ute Schlautmann zur neuen Leiterin der Betriebsstelle Brake-Oldenburg des NLWKN.

Ute Schlautmann wird zum 1. Juli die neue Leiterin der Betriebsstelle Brake-Oldenburg des NLWKN. Damit hat der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) frühzeitig einen Generationswechsel organisiert. Der bisherige Amtsinhaber Klaas-Heinrich Peters wird sich bis zu seinem Einstieg in den Ruhestand ausschließlich um seine Aufgaben als Leiter des Geschäftsbereiches "Planen und Bau" kümmern. "Wir müssen uns mit Herrn Peters auf die Realisierung der aktuell drängenden Küsten- und Hochwasserschutzprojekte konzentrieren und wollen gleichzeitig in der Leitung der Betriebsstelle die Weichen für die Zukunft stellen", betonte der Direktor des NLWKN, Siegfried Popp. Gerade im Geschäftsbereich "Planen und Bau" seien die Anforderungen wegen der aktuellen Küstenschutzprojekte besonders hoch: "Wir müssen die Belastung auf mehrere Schultern verteilen".

Mehrere große Küstenschutzprojekte in Niedersachsen liegen in der Verantwortung von Klaas-Heinrich Peters: Für die Erhöhung und Verstärkung des Deiches am Elisabethgroden (Kreis Friesland) hat er ebenso die Projektleitung übernommen wie beim Bau des Hochwasserrückhaltebeckens in Delmenhorst oder bei der Verstärkung der Deiche am östlichen Jadebusen. Peters gilt als Experte im Küstenschutz – davon werden der NLWKN und die Deichverbände nur noch begrenzt profitieren können, ehe Peters in den Ruhestand geht.Ute Schlautmann leitet seit 2005 den Geschäftsbereich "Gewässerbewirtschaftung und Flussgebietsmanagement" der Betriebsstelle Brake-Oldenburg und hat sich seitdem in der Region hohes Ansehen erworben. Eine wesentliche Aufgabe ihres Geschäftsbereiches ist die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Auf Grund der geografischen Lage fungiert die Betriebsstelle Brake-Oldenburg als zentrale Stelle für das Flussgebietsmanagement der niedersächsischen Übergangs- und Küstengewässer im Zuge der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

Die 44-Jährige ist Bauingenieurin und im Oldenburger Land keine Unbekannte: Sie war von 1993 bis 2001 Dezernentin bei der Bezirksregierung Weser-Ems und anschließend bei der JadeWeserPort Entwicklungsgesellschaft Wilhelmshaven verantwortlich für die Vorbereitung von einzelnen Genehmigungsverfahren.

Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg des NLWKN ist zuständig für das Gebiet der Landkreise Wesermarsch, Friesland, Ammerland und Oldenburg sowie für die Städte Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst. Hier arbeiten mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Presseinfo

Artikel-Informationen

erstellt am:
01.07.2008
zuletzt aktualisiert am:
27.04.2010

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