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EU-Vogelschutzgebiet V47 Barnbruch

Das EU-Vogelschutzgebiet „Barnbruch“ (2.112 ha) zwischen Wolfsburg und Gifhorn ist ein großflächiges, strukturreiches Feuchtgebiet, das sich aus mesophilem Grünland, Au- und Bruchwäldern, ausgedehnten Röhrichten sowie einigen Flachgewässern und ehemaligen Klärteichen zusammensetzt. Im nördlichen Bereich verläuft die in diesem Teilabschnitt naturnahe Aller.

Der Barnbruch ist ein wichtiges Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten der Schilfröhrichte, Seggenbestände und Flachwasserbereiche. Wertbestimmend sind die vielfach landesweit bedeutenden Vorkommen von Rohrweihe, Rohrdommel, Rohrschwirl, Drosselrohrsänger, Schilfrohrsänger, Kleinem Sumpfhuhn, Tüpfelsumpfhuhn und Wasserralle. In den altholzreichen Bruch- und Auenwäldern brüten neben Grau- und Schwarzspecht auch Rotmilan und Waldschnepfe als wertbestimmende Arten. Die feuchten Grünlandflächen haben in weiten Teilen für den Weißstorch eine landesweite Bedeutung.

Das EU-Vogelschutzgebiet überschneidet sich z. T. mit dem FFH-Gebiet 90 „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“.

Zuständig sind der Landkreis Gifhorn und die Stadt Wolfsburg als untere Naturschutzbehörden.

Infos zu bestehenden Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten sowie Geschützten Landschaftsbestandteilen
Eine Übersicht, durch welche Naturschutzgebiete (NSG), Landschaftsschutzgebiete (LSG) oder Geschützte Landschaftsbestandteile (GLB) die einzelnen Natura 2000-Gebiete rechtlich geschützt sind, sowie Detailinfos zu den NSG/LSG/GLB finden Sie hier:


V47 "Barnbruch"  
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Ilkerbruch  
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V47 "Barnbruch"  
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