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Nesterzeit an der Unterelbe

Ostern ist längst vorbei - aber Nester und Eier spielen noch immer eine große Rolle bei der täglichen Arbeit im Schutzgebiet.


Watvögel, zu denen vieler unserer klassischen Wiesenbrüter gehören, legen häufig 4 Eier in einem flachen, mehr oder weniger gut ausgekleidetem Nest direkt am Boden. Die Eier laufen spitzer zu als ein Hühnerei und liegen oft, aber nicht immer, symmetrisch in der Mulde. So können sie am besten vom Altvogel warmgehalten werden.

Obere Reihe, von links nach rechts: Austernfischer, Kiebitz, Uferschnepfe

Untere Reihe, von links nach rechts: Säbelschnäbler, Sandregenpfeifer

  Bildrechte: NLWKN, Linnea Hindriks
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Gute Sicht oder gut versteckt?

Die Arten, deren Nester oben abgebildet sind, brüten in offener Landschaft, weitab von Sichtbarrieren. So können sie beim Brüten die Umgebung beobachten und potentielle Feinde früh erkennen.

Aber nicht alle Vogelarten im Grünland brüten so exponiert. Einige verstecken ihre Nester, etwa im hohen Gras oder Schilf. Sie sind zu Brutzeit eher heimlich unterwegs und setzen darauf, dass sie und ihr Nest unentdeckt bleiben.


Von links nach rechts: Feldlerche, Wiesenpieper, Schnatterente,

  Bildrechte: NLWKN, Jessica Lipinski
  Bildrechte: NLWKN, Linnea Hindriks
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"Gleicht ein Ei dem anderen."


Das Sprichwort ist nicht unbedingt wahr. Bei den gesprenkelten Eiern fallen die Tupfen und Linien oft ganz individuell aus. Auch innerhalb einer Art können die Eier so unterschiedlich gefärbt sein, sodass man auf den ersten Blick zwei ganz verschiedene Arten vermuten könnte. Beide Nester unten sind von Rotschenkeln.

  Bildrechte: NLWKN, Linnea Hindriks
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Es ist immer wieder eine Freude, die Vielzahl der Formen, Farben und Arten zu beobachten. Hoffen wir, dass auch in diesem Jahr viele Nester zum Schlupf kommen!
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