NLWKN

Haren-Rütenbrock-Kanal: Arbeiten an Schleuse I abgeschlossen

Anlage zum Saisonstart betriebsbereit/ Presseinformation vom 22. Mai 2013


Meppen – Vertreter der Betriebsstelle Meppen des NLWKN (Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft Küsten- und Naturschutz) und der ausführenden Baufirmen haben am Mittwoch mit der offiziellen Abnahme die umfangreichen Arbeiten an der Schleuse I des Haren-Rütenbrock-Kanals beendet. „Wichtigste Einzelmaßnahme der im Februar begonnenen Tätigkeiten war das Einsetzen neuer Schleusentore aus Schwarzstahl“, erläutert Jürgen Becker als verantwortlicher Projektleiter des NLWKN. Der Austausch der Tore war unter anderem notwendig geworden weil die Schwarzstahlteile der alten Tore starke Korrosionsspuren aufweisen. „Beim Einbau der alten Tore in den 80er-Jahren wurden viele Anbauteile wie Schutzführungen oder Schraubverbindungen aus Edelstahl eingesetzt. Edelstahl galt damals als modernes und gutes Baumaterial. In der Verbindung von Edelstahl mit Schwarzstahl, aus dem die Anlage überwiegend besteht, neigt der Schwarzstahl jedoch zu schnellerer Korrosion. Darüber hinaus wurden die Wände der Schleuse gereinigt und weitere Metallteile gestrahlt und neu beschichtet“, ergänzt Jürgen Becker. Ferner wurden neue Motoren eingebaut. Einen Teil der Arbeiten erledigte die Betriebsstelle Meppen mit Hilfe ihrer Auricher Kollegen in Eigenregie. Die Stahlbau- und Elektroarbeiten wurden an Fachfirmen vergeben. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 230.000 Euro.

Die trockengelegte Schleuse I in Haren (Ems)   Bildrechte: NLWKN

Die trockengelegte Schleuse I in Haren (Ems)

Artikel-Informationen

erstellt am:
22.05.2013

Ansprechpartner/in:
Achim Stolz

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