Im südwestlichen Teilbereich des Projektgebietes wurde zum Zwecke der Schaffung von Ruhezonen für Brut- und Rastvögel im Jahre 2003 eine Wegesperrung über eine Gesamtstrecke von 6,5 km durchgeführt.
Im Jahr 2006 konnten im zentralen und nördlichen Projektgebiet weitere Wege mit einer Gesamtlänge von 14,2 km über Wegesperren beruhigt werden.
Die meisten Teilstrecken werden nur zeitlich befristet abgesperrt. Die Tore werden nur dann verschlossen, wenn sich große Bestände von störungsempfindlichen Vogelarten in dem jeweiligen Einzugsbereich befinden. Das ist meist im Winter oder im zeitigen Frühjahr der Fall.
In störungsarmen Jahreszeiten können die Besucher die jeweiligen Wege weiterhin benutzen. Schließlich geht es nicht darum, Besucher aus dem Gebiet auszusperren. Im Gegenteil: Besucher sollen so gelenkt werden, dass sie einerseits an die Natur herangeführt werden, aber andererseits dort keine nachhaltigen Störungen verursachen.
Um dieses bestmöglich zu gewährleisten, wurden ebenfalls im Rahmen des LIFE-Projektes die beiden Naturerlebnispfade am Westufer des Dümmers eingerichtet, sowie ein aus Landesmitteln finanzierter Vogelbeobachtungsstand im Osterfeiner Moor erstellt.