NLWKN klar

Aktuelles aus der Naturschutzstation Ems

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21.03.2017

Schutzgebietsentwicklung an der Ems - Naturschutzverbände zu Gast in der Naturschutzstation

Am 21. März trafen sich Vertreter der Landesverbände von BUND, NABU und WWF mit ortskundigen Fachleuten ihrer Ortsgruppen in den Räumen der Naturschutzstation Ems. Thema der Gesprächsrunde war die aktuelle Entwicklung von Schutzgebieten an der Unterems, insbesondere der Bereiche oberhalb von Papenburg.

Manfred Trozska, Loek Bosman und Kalle Augustin vom NABU, ausgewiesene Kenner der Brutvogelfauna und Wolfram Höhn vom BUND als Experte für Flora und Vegetation berichteten von ihren langjährigen Beobachtungen. Gemeinsam wurden bislang durchgeführte Maßnahmen zur naturschutzfachlichen Aufwertung der Flächen diskutiert und künftige Entwicklungsziele besprochen.

Peter Pauschert und Heinrich Pegel von der Naturschutzstation übernahmen die Moderation der Diskussion und erläuterten eingangs die Rahmensetzungen sowie die naturschutzfachliche Ziele der Europäischen Vogelschutz- und FFH-Richtlinie an der Ems.

Sprachen über Naturschutz an der Ems: (von links vorn): Vera Konermann und Wolfram Höhn (BUND); Manfred Trzoska, Kalle Augustin, Elke Meier und Loek Bosman (NABU), Rolf Runge (BUND), Beatrice Claus (WWF), Heinrich Pegel (Naturschutzstation).  
Sie sprachen über Naturschutz an der Ems: (von links vorn): Vera Konermann und Wolfram Höhn (BUND); Manfred Trzoska, Kalle Augustin, Elke Meier und Loek Bosman (NABU), Rolf Runge (BUND), Beatrice Claus (WWF), Heinrich Pegel (Naturschutzstation).

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13.03.2017

Mietvertrag für Naturschutzstation unterschrieben

Die Naturschutzstation Ems wird zum 1. Juli 2017 in das ehemalige Betriebsleiterhaus am Schöpfwerk Sautel in Terborg (Moormerland) umziehen. Am Montag unterschrieben Verbandsvorsteher Heiko Albers und NLWKN-Dezernent Helmut Dieckschäfer den entsprechenden Mietvertrag beim Entwässerungsverband Oldersum. Bis zum Einzug im Sommer wird der Entwässerungsverband als Vermieter noch Umbauarbeiten am Gebäude durchführen.


Heiko Albers, Obersielrichter des Entwässerungsverbandes Oldersum (links) und Helmut Dieckschäfer, Dezernent Geschäftsbereich Naturschutz in der Betriebsstelle Brake-Oldenburg, unterzeichnen die Mietverträge.  
Heiko Albers, Obersielrichter des Entwässerungsverbandes Oldersum (links) und Helmut Dieckschäfer, Dezernent Geschäftsbereich Naturschutz in der Betriebsstelle Brake-Oldenburg, unterzeichnen die Mietverträge.
Heiko Albers (Obersielrichter EVO), Heinrich Pegel, (Naturschutzstation Ems), Helmut Dieckschäfer (Dezernent NLWKN), Adolf Wilken (Verbandsingenieur EVO) und Eilert Cassens (Rendant EVO) vor dem Verbandsgebäude in Oldersum  
Heiko Albers (Obersielrichter EVO), Heinrich Pegel, (Naturschutzstation Ems), Helmut Dieckschäfer (Dezernent NLWKN), Adolf Wilken (Verbandsingenieur EVO) und Eilert Cassens (Rendant EVO) vor dem Verbandsgebäude in Oldersum
Das ehemalige Sielwärterhaus am Sauteler Siel wird nach Umbau im Sommer das neue Domizil der Naturschutzstation Ems.  
Das ehemalige Sielwärterhaus am Sauteler Siel wird nach Umbau im Sommer das neue Domizil der Naturschutzstation Ems.
Blick auf Sauteler Siel und Schöpfwerk, hinten rechts die Bootsmarina an der Ems  
Blick auf Sauteler Siel und Schöpfwerk, hinten rechts die Bootsmarina an der Ems
Sielwärterhaus hinterm Deich vom Siel/Schöpfwerk aus gesehen  
Sielwärterhaus hinterm Deich vom Siel/Schöpfwerk aus gesehen

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08.03.2017

Brutsaison

Deutlich früher als viele andere Singvögel beginnen Vertreter der Krähenverwandten ihr Brutgeschäft im zeitigen Frühling. So hatte in den ersten Märztagen auch ein Elsterpärchen in einer hochgewachsenen Birke gegenüber der Naturschutzstation mit dem Nestbau begonnen. Ein nicht nur von den Mitarbeitern beobachtetes Unterfangen, denn kürzlich erschienen wiederholt zwei Rabenkrähen am halbfertigen Nest, größere Verwandte und Konkurrenten der Elstern. Die Krähen hockten sich neben oder sogar in den Nistplatz und wehrten Vertreibungsversuche der Elstern mit überlegenen Schnabelhieben ab. Immer wieder „besuchten" die Krähen die Birke und blieben mehrere Minuten bis zu einer halben Stunde. Schließlich verließen die Elstern die Baustelle und starteten einen weiteren Versuch in einem entfernt stehenden Baum. Offensichtlich nur zum Schein, denn seit Mitte dieser Woche, vielleicht erschien ihnen die Luft wieder „rein", bauen sie erneut am alten Nest.

Sowohl Rabenkrähen als auch Elstern sind Allesfresser und genießen als Nesträuber eher weniger menschliche Sympathie. Alle Rabenvögel zählen aber zu den intelligentesten Spezies in der heimischen Vogelwelt und sind zu erstaunlichen Lernleistungen fähig.


Foto 1: Elsternpaar beim Nestbau  
Foto 1: Elsternpaar beim Nestbau
Foto 2: Zwei Rabenkrähen, vielleicht ebenfalls verpaarte Tiere, erscheinen am Nestbaum.  
Foto 2: Zwei Rabenkrähen, vielleicht ebenfalls verpaarte Tiere, erscheinen am Nestbaum.
Foto 3: Eine der Krähen besetzt die Nestbaustelle.  
Foto 3: Eine der Krähen besetzt die Nestbaustelle.
Foto 4: Vertreibungsversuche der kleineren Elstern zeigen keinen Erfolg.  
Foto 4: Vertreibungsversuche der kleineren Elstern zeigen keinen Erfolg.
Foto 5: Elster am unfertigen Nest, die Schwanzfedern schimmern im Sonnenlicht charakteristisch grün-metallisch.  
Foto 5: Elster am unfertigen Nest, die Schwanzfedern schimmern im Sonnenlicht charakteristisch grün-metallisch.

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01.03.2017

Masterplan Ems 2050 - Flächen für den Wiesenvogelschutz im Emsland

Am Montag dieser Woche trafen sich die Mitarbeiter der Naturschutzstation Ems mit Bürgermeister Conens, Fachbereichsleiter und „Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters" Gerdes sowie Bauamtsleiter Mensing im Rathaus der Gemeinde Rhede. Dort stellte Heinrich Pegel von der Station erste Planungsentwürfe zu den im Rahmen des Masterplan Ems im Landschaftsschutzgebiet „Rhede-Flaar" erworbenen Flächen vor. Zusammen mit Dr. Gepp vom Fachbereich Umwelt des Landkreises Emsland diskutierte die Runde mögliche Maßnahmen zur Optimierung der insgesamt ca. 18,7 ha großen Masterplanflächen.

Dabei war man sich einig, dass die neuen landeseigenen Parzellen zusammen mit den hier bereits vorhandenen Kompensationsflächen der Gemeinde Rhede das Ziel Wiesenvogelschutz im Landschaftsschutzgebiet verfolgen sollen. Die Vertreter der Gemeinde zeigten sich grundsätzlich aufgeschlossen für mögliche Extensivierungs- und Vernässungsmaßnahmen, wiesen aber darauf hin, dass die Flächen für die hier wirtschaftenden Pächter weiterhin nutzbar bleiben müssen.

Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die Lage des Landschaftsschutzgebietes „Rhede-Flaar" und Eindrücke der dort vorherrschenden Grünlandnutzung.


EL 029  
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