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Vollsperrung der Elbuferstraße für Baustelle Ilmenau-Sperrwerk

Grundinstandsetzung der Anlage geht in die zweite Bauphase // Hubtore im Fokus


Blick auf die Baustelle: Das neue Betriebsgebäude steht in Gerüst und im Rohbau da, rechts das eigentliche Sperrwerk.   Bildrechte: NLWKN
In einem ersten Schritt wurde auf der Nordseite des Sperrwerks ein neues Betriebsgebäude errichtet, das künftig neben dem Bedienungsstand u.a. auch die neue Anlagen- und Steuerungstechnik aufnehmen wird (Bild: NLWKN).
Blick auf die Baustelle: Das neue Betriebsgebäude steht in Gerüst und im Rohbau da, rechts das eigentliche Sperrwerk.   Bildrechte: NLWKN
Die Grundinstandsetzung des Ilmenau-Sperrwerks kommt derzeit gut voran.

Winsen (Luhe)/ Hoopte/ Lüneburg. Seit 1973 schützt das Ilmenau-Sperrwerk die Stadt Winsen sowie die Ilmenau- und Luheniederung zuverlässig vor Sturmfluten. Damit das so bleibt, wird das etwas in die Jahre gekommene Sperrwerk in Hoopte derzeit umfassend instandgesetzt. Zu Beginn des anstehenden zweiten Bauabschnitts ist Mitte Juni dabei eine weitere Vollsperrung der über das Bauwerk führenden Elbuferstraße (K50) erforderlich.

Hintergrund der ab dem 15. Juni voraussichtlich für drei Tage erfolgenden Vollsperrung ist der Ausbau der beiden Ilmenau-seitigen Hubtore in den Flutöffnungen. Hierfür muss im Straßenbereich der K50 ein Autokran aufgestellt werden. „Diese Arbeiten lassen sich aus Sicherheitsgründen nur unter Vollsperrung der Elbuferstraße im Bereich der Baustelle durchführen“, erläutert Stefan Löhn von der Betriebsstelle Lüneburg des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die Hubtore werden mit einem Schwertransport abtransportiert, instandgesetzt und danach wieder vor Ort eingebaut.

Der Verkehr aus Hoopte in Fahrtrichtung Drage und Geesthacht wird über die Hoopter Straße, den Altstadtring, den Tönnhäuser Weg (L217) und die Drager Straße umgeleitet. Die Umleitung für den Verkehr aus Geesthacht und Drage in Richtung Hoopte und Stelle erfolgt in umgekehrter Richtung. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

Nach fast 50 Betriebsjahren mit rund 100 Schließvorgängen pro Jahr haben die Steuerungs- und Elektrotechnik, die Hydraulik und der Stahlwasserbau des Sperrwerks, das als Reaktion auf die schwere Sturmflut von 1962 erbaut wurde, das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Bis 2023 soll die Anlage deshalb grundlegend instandgesetzt und modernisiert werden. Dabei wird sie auch an die gesteigerten Anforderungen an einen zeitgemäßen Küstenschutz angepasst.

NLWKN-Logo Bildrechte: NLWKN

Artikel-Informationen

erstellt am:
09.06.2021

Ansprechpartner/in:
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Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
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30453 Hannover / 26506 Norden
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