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Neue Leitung des Geschäftsbereichs „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ beim NLWKN in Hildesheim

Bisheriger Leiter der Hochwasservorhersagezentrale übernimmt die Gesamtleitung


Markus Anhalt, neuer Leiter des Geschäftsbereichs „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ in der Betriebsstelle Hannover-Hildesheim mit Direktorin Anne Rickmeyer (links) und Stephanie Gudat (rechts), Leiterin des Geschäftsbereichs in der Direktion.   Bildrechte: NLWKN
Markus Anhalt, neuer Leiter des Geschäftsbereichs „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ in der Betriebsstelle Hannover-Hildesheim mit Direktorin Anne Rickmeyer (links) und Stephanie Gudat (rechts), Leiterin des Geschäftsbereichs in der Direktion.

Hannover/Hildesheim. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat seit heute einen neuen Leiter für den Geschäftsbereich „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ in der Betriebsstelle Hannover-Hildesheim. Markus Anhalt, seit 2009 Leiter der Hochwasservorhersagezentrale, übernimmt die seit über einem Jahr vakante Position des Geschäftsbereichsleiters. Vorgängerin Stephanie Gudat wechselte in die Geschäftsbereichsleitung „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ der NLWKN-Direktion. „Große Themen wie die Klimawandelfolgen und die notwendige Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen sind eine der wichtigen Zukunftsaufgaben, die wir im NLWKN noch weiter ausbauen werden. Ich freue mich, dass Markus Anhalt diesen Prozess nun als neuer Geschäftsbereichsleiter intensiv unterstützt“, sagt Anne Rickmeyer, Direktorin des NLWKN.

Zum Geschäftsbereich „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ gehören am Standort Hildesheim rund 150 Mitarbeiter. Wesentliche Aufgaben sind die Gewässerbewirtschaftung und der Gewässerkundliche Landesdienst der Betriebsstelle Hannover-Hildesheim. Hinzu kommen aber auch landesweite Aufgaben wie unter anderem die Überwachung der niedersächsischen kerntechnischen Anlagen sowie die Erfassung der Umweltradioaktivität, der Betrieb des chemisch-ökotoxikologischen und radiochemischen Umweltlabors, die Berechnung von Hochwasservorhersagen, die Koordinierung des Fachdatenmanagements, die wasserrechtliche Überwachung von Schacht Konrad, wasserrechtliche Überwachung der Einleitung radioaktiver Stoffe in die Gewässer, sowie die Konzeption und Koordinierung des landesweiten Schadstoffmonitorings.

Dem neuen Geschäftsbereichsleiter ist es wichtig, „die Verzahnung zwischen den verschiedenen Aufgabenbereichen sowohl fachlich als auch personell weiter auszubauen und Synergien zu nutzen, um den Herausforderungen der immer komplexer werdenden Aufgaben gerecht werden zu können“. Eine der großen Herausforderungen stellt insbesondere der Klimawandel dar, dem sich die Wasserwirtschaft zunehmend stellen muss. Ein Anwachsen von Wetterextremen wie die Zunahme von Hitzetagen und Starkregenereignisse führt zu einer Verschärfung extremer Ereignisse in der Wasserwirtschaft. Folge sind verschärfte Dürreperioden mit angespannten Niedrigwassersituationen in den Gewässern und auf der anderen Seite eine Zunahme von Hochwasserereignissen in Häufigkeit und Intensität. Hier gilt es, „neben der Ermittlung und Bewertung der Auswirkungen die Erkenntnisse in den Aufgaben des NLWKN geeignet zu berücksichtigen. Wir wollen auf die bisherigen Ergebnisse aufbauen, die Kompetenzen innerhalb des NLWKN bündeln und den Bereich Klimawandelfolgenanpassung weiter ausbauen“, so Markus Anhalt.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
16.05.2022

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76a / Am Sportplatz 23
30453 Hannover / 26506 Norden
Tel: +49 (0)511 3034-3322 sowie +49 (0)4931/ 947 -173
Fax: +49 (0)4931/947 - 222

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