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Wümmetag in Fischerhude

Wassermanagement in Zeiten der Wetterextreme im Fokus


Dr. Thomas Eggers stellt die Ergebnisse der Wasserprobe vor, u.a. Larven der Prachtlibelle (Bild: Wittig/NLWKN).   Bildrechte: Wittig/NLWKN
Dr. Thomas Eggers stellt die Ergebnisse der Wasserprobe vor, u.a. Larven der Prachtlibelle (Bild: Wittig/NLWKN).

Nach drei Jahren Covid-19-bedingter Abstinenz fand der Wümmetag wieder statt, den es bereits seit 2005 gibt. Rund 70 Personen aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Verwaltung waren zusammengekommen, um sich über „Wassermanagement in Zeiten der Wetterextreme“ zu informieren und darüber zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde in Kooperation der Stiftung NordWest Natur, dem Unterhaltungsverband Untere Wümme und dem NLWKN, Betriebsstelle Verden, veranstaltet.

Auswirkungen der Trockenheit auf die Böden in der Wümmeniederung mit besonderem Fokus auf die Niedermoorböden wurden beleuchtet und Planungen zum Wassermengenmanagement des Landkreise Verden vorgestellt.

In seinem Vortrag über Flussökosystemen und Trockenheit konnte Dr. Thomas Eggers, GB 3 Verden, deutlich machen, dass klimabedingte Änderungen der Abflussbedingungen bereits in der Region angekommen sind. Viele bereits bekannte Fließgewässerentwicklungsmaßnahmen könnten allerdings auch die laufenden klimatischen Veränderungen mildern. Über aktuelle und mögliche zukünftige Veränderungen der Vegetation in der Wümmeaue informierte Dr. Burghard Wittig, Naturschutzstation Wümme, NLWKN.

Nach dem Mittagessen ging es mit Kremsern in die Wümmeniederung. Böden, Vegetation und Makrozoobenthos wurden vor Ort unter Klimagesichtspunkten beleuchtet.


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