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Verhaltensvorsorge

Um auf ein drohendes Hochwasser rechtzeitig und angemessen reagieren zu können, ist eine angepasste Verhaltensvorsorge eine wichtige Voraussetzung. Bürger, die in Überschwemmungsgebieten und/oder in überschwemmungsgefährdeten Gebieten leben, sind davon in erster Linie betroffen.

Für eine umfassende Verhaltensvorsorge sollten Maßnahmen im Zeitraum vom Bekanntwerden der Hochwassergefahr bis hin zum kritischen, schadenerzeugenden Wasserstand ergriffen werden. Durch diese vorzeitigen Maßnahmen im Zusammenwirken mit der Bauvorsorge sollen Schäden weitest möglich minimiert werden.

Die Voraussetzung für ein vorausschauendes Handeln ist die Hochwasservorhersage, die Sie auf der Pegelonline-Seite einsehen können.
Es ist ratsam, im Sinne der Verhaltensvorsorge bereits lange vor Eintreten einer Gefahrensituation eine Checkliste über alle im Katastrophenfall benötigten Materialien und zu erledigenden Aufgaben bereitzuhalten.

Weitere Handlungsmöglichkeiten in der Verhaltensvorsorge:

  • Vorbereitung auf eine evtl. Evakuierung
  • Durchführung von Sicherungsmaßnahmen (siehe Bauvorsorge)
  • Besprechung der möglichen Gefährdungssituation innerhalb der Familie (besonders wichtig in Bezug auf Kinder, Kranke, Alte und Behinderte) und Festlegung von Verhaltensregeln für den Hochwasserfall, so z. B.:
    - Wer macht was? - Regeln festlegen!
    - Wo ist wer zu welchem Zeitpunkt?
    - An wen kann man sich wenden?

Wasserschläuche mit ablaufendem Wasser in den Kanal  
Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Pressestelle NLWKN

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