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Elbe - Fluss der Extreme

3. Dialog Hochwasserschutz der Elbe am 15. August in Lüneburg


 
Besonders aus der Luft wurden im vergangenen Jahr die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit sichtbar – wie hier südlich von Schnackenburg. Auch in diesem Jahr beschäftigt Trockenheit die Menschen an der Elbe.

Die Elbe – Ein Fluss der Extreme

Am 15.08.2019 treffen sich Fachleute und Interessierte zum 3. Dialog Hochwasserschutz der Elbe. Der Dialog dient dem bundesländerübergreifenden Austausch an der Elbe über Hochwasserschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung des Naturschutzes.

Die Teilnehmer können sich in Lüneburg auf verschiedene Vorträge zu hydrologischen Auswertungen der Elbepegel, neuen Ergebnissen numerischer Modellrechnungen und Wasserstandsvorhersagen sowie weiteren aktuellen Themen zum Hochwasserschutz an der Elbe freuen. Einem Fluss der immer wieder durch extreme Hochwasser- aber auch Niedrigwasserereignissen im Fokus steht.

Zuletzt zeigte der Urstrom in den Jahren 2002, 2006, 2011 und 2013 seine volle Kraft. Hochwasserwellen mit Wasserständen von bis zu 792 cm am Pegel in Neu Darchau, stellten die Deiche auf eine harte Probe. Gegensätzlich, aber nicht weniger extrem stellen sich die trockenen Jahre entgegen. Der bislang niedrigste Messwert von 63 cm am Pegel wurde in Neu Darchau im September 2018 erfasst. Ein Wasserstand, welcher im aktuellen Jahr wohlmöglich unterschritten werden könnte.

Extremereignisse wie diese geben Anlass, neuste Erkenntnisse zu präsentieren und diskutieren. Veranstalter des 3. Dialogs zum Hochwasserschutz Elbe ist das Land Niedersachsen.

Artikel-Informationen

02.08.2019

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