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Am 10. Oktober wird im Großen Moor angepackt

NLWKN bietet am bundesweiten Aktionstag für natürlichen Klimaschutz Möglichkeit zur Mitarbeit


Der Großen Moosjungfer, eine Libellenart, bietet das Große Moor bei Gifhorn einen geschützten Lebensraum.   Bildrechte: Jakob Fahr
Der Großen Moosjungfer, eine Libellenart, bietet das Große Moor bei Gifhorn einen geschützten Lebensraum.

Gifhorn. - Moore leisten einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz, indem sie auf kleiner Fläche große Mengen schädlicher Treibhausgase speichern. Niedersachsen ist zudem das Bundesland mit der größten Moorfläche und hat daher eine besondere Verantwortung, diese Klimaschutzleistung zu nutzen. Das niedersächsische Regionalbüro des Aktionsprogrammes Natürlicher Klimaschutz (ANK) im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) treibt dieses Vorhaben landesweit voran und macht Projekte mit Vorbildcharakter sichtbar. Aber wie geht natürlicher Klimaschutz? In der ANK-Themenwoche vom 7. bis 14. Oktober stellen die ANK-Teams ihre Arbeit sowie vorbildliche Projekte vor und machen deren Nutzen erlebbar. Am Aktionstag am 10. Oktober 2026 bietet der NLWKN für alle Interessierte die Möglichkeit, sich an einem Pflegeeinsatz im Großen Moor bei Gifhorn zu beteiligen.

Start ist um 10.30 Uhr, die Aktion geht bis 14.30 Uhr. Für eine Anmeldung reicht eine E-Mail an ank@nlwkn.niedersachsen.de bis zum 8. Oktober. Nach der Anmeldung werden der genaue Treffpunkt und alle weiteren Informationen bekannt gegeben. Für Rückfragen steht NLWKN-Klimamanagerin Sonja Lütgehetmann unter sonja.luetgehetmann@nlwkn.niedersachsen.de zur Verfügung.

Im Gelände wird es spannende Kurzvorträge geben: zu den Besonderheiten des Gebiets, wie Moore das Klima schützen und warum es dabei auf den Wasserstand ankommt. Außerdem erklären die Experten des NLWKN, warum die Pflege der Flächen überhaupt notwendig ist. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und mit Spaten, Sägen und Astscheren das Moor von Gehölzen zu befreien.

Das Naturschutzgebiet Großes Moor befindet sich nördlich von Platendorf bei Gifhorn. Die vom NLWKN betreuten Flächen werden durch die NABU-Ortsgruppe Gifhorn regelmäßig gepflegt, um die moortypische Vegetation zu schützen. Das ehemalige Hochmoor wurde in den vergangenen 200 Jahren durch zahlreiche Eingriffe des Menschen erheblich verändert. Es bietet jedoch dank der Schutzmaßnahmen noch Lebensraum für viele geschützte und störungsempfindliche Tier- und Pflanzenarten wie die Große Moosjungfer, eine Libellenart.

NLWKN-Logo Bildrechte: NLWKN

Artikel-Informationen

erstellt am:
29.09.2026

Ansprechpartner/in:
NLWKN Pressestelle

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76a / Am Sportplatz 23
30453 Hannover / 26506 Norden
Tel: +49 (0)511 3034-3322 sowie +49 (0)4931/ 947 -173 und +49 (0)4931/ 947 -181
Fax: +49 (0)4931/947 - 222

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