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Volles Haus beim NLWKN: Zukunftstag 2026 mit Vielfältige Einblicken in unsere Berufswelt

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Auch beim diesjährigen Zukunftstag erhielten Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche des NLWKN. An mehreren Standorten konnten sie am 23. April 2026 erleben, welche Berufe es im NLWKN gibt, welche Aufgaben dort anfallen und wie der Arbeitsalltag gestaltet ist. Die Teilnehmenden der Klassenstufen 5 bis 10 nutzten die Gelegenheit, einen Tag lang die abwechslungsreiche Arbeitswelt des NLWKN kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Anbei ein paar Berichten aus verschiedenen Betriebsstellen des NLWKN über den Zukunftstag.


Betriebsstelle Hannover-Hildesheim

An beiden Standorten der Betriebsstelle Hannover-Hildesheim hieß es für den Nachwuchs von morgen: Herzlich willkommen in der Arbeitswelt des NLWKN! Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler bekamen bei uns spannende Einblicke in unsere vielseitigen Berufsfelder.

Am Standort Hannover schnupperten die Kinder echte Naturschutz-Luft. In Kleingruppen ging es durch ein abwechslungsreiches Programm: Die Schülerinnen und Schüler lernten die Arbeit des Wolfsbüros kennen, bestimmten lokale Insektenarten und zeichneten eigene Karten zur Artenvielfalt rund um den Maschsee. Bei einer Haus-Rallye und kurzen Interviews erfuhren die Teilnehmenden aus erster Hand, welche vielfältigen Aufgaben der NLWKN hat.

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Auf der Suche nach lokalen Insektenarten in Hannover

Impressionen von dem Tag aus Hannover

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Das Wolfsbüro gab Einblicke in seine Arbeiten
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Es wurden gezeigt wie man eigene Karten zur Artenvielfalt zeichnet

Am Standort Hildesheim standen die Wasserwirtschaft und der Strahlenschutz im Fokus: Im Labor wurden Flammen durch verschiedene Stoffe bunt gefärbt und normale Münzen verwandelten sich wie von Zauberhand erst in Silber und dann in Gold. Am Teich wurde mit einer Wasserprobe gemessen, welche Werte für eine gute Wasserqualität wichtig sind und anschließend unsere Karpfen gefüttert. Im Strahlenschutz erfuhren die Schüler, wo überall im Alltag radioaktive Gegenstände gefunden werden, bevor es zum spektakulären Abschluss ging: Bei Experimenten mit flüssigem Stickstoff durften die Schülerinnen und Schüler Luftballons schrumpfen lassen und Rosen tiefgefrieren, um sie zu zerschlagen.

Mit einer Fülle an neuem Wissen machten sich die Jugendlichen am Nachmittag auf den Heimweg. Der Zukunftstag hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll er ist: Jede und jeder konnte für sich entdecken, was für die eigene berufliche Zukunft spannend sein könnte.


Impressionen von dem Tag aus Hildesheim

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Experimentzeit: flüssiger Stickstoff lässt Rosen tiefgefrieren
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Zauberei? Im Labor verwandelten sich Münzen in Silber und Gold
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Nachdem eine Wasserprobe aus dem angrenzenden Teich entnommen wurde, überprüften die Teilnehmenden die Wasserqualität der Probe nach relevanten Parametern.

Betriebsstelle Aurich

Am diesjährigen Zukunftstag durfte die Betriebsstelle Aurich des NLWKN neun interessierte Kinder begrüßen. Sieben Kinder hatten sich dafür entscheiden, die Arbeit des gewässerkundlichen Landesdienstes kennenzulernen. Bei bestem Wetter mit strahlendem Sonnenschein erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Geschäftsbereichs 3.

Zu Beginn wurden die Kinder im Büro empfangen. Nach einer kurzen Vorstellung des Tagesablaufs wurde es erst theoretisch. Es gab Informationen zum Thema Grundwasser und Oberflächenwasser.

Anschließend ging es mit den NLWKN-Mitarbeitenden nach draußen. Erste Station war die Abflussmessung am Klärwerksgraben in Aurich. Wie in jedem Jahr sehr beliebt, ist das Anziehen der Wathose.


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Die Schülerinnen und Schüler halfen dabei Grundwasser übe eine Grundwassermessstelle hochzupumpen

Eine weitere Station war eine Grundwassermessstelle. Hier konnten die Kinder beobachten, wie Grundwasser hochgepumpt und beprobt wird.

Im Anschluss wurde das Life+Projekt zur Wiedervernässung des ehemaligen Flachsees und heutigen Niedermoors „Siersmeer“ vorgestellt. Vor Ort konnten zahlreiche Wildgänse und auch Kiebitze mit ihren Küken in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Auch Rehe und ein Turmfalke ließen sich durchs Fernglas beobachten.

Zum Abschluss wurde gemeinsam Mittagspause gemacht und der NLWKN-Imagefilm gezeigt, um einen Überblick über die vielfältige Arbeit des Landesbetriebs zu geben.

Auch beim Betriebshof Remels gab es Besuch von zwei Schülern, die lieber mit dem Maler des Betriebshof Remels den Pinsel schwingen wollten als die Schulbank zu drücken.

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Zahlreiche Wildgänse und auch Kiebitze konnten mit ihren Küken in ihrem natürlichen Lebensraum „Siersmeer“ beobachtet werden
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Auf dem Betriebshof Remels wurde der Arbeitsalltag eines Malers gezeigt


Betriebsstelle Brake-Oldenburg


Im Labor des Standorts Brake haben vier Schüler am Zukunftstag teilgenommen. Los ging es am Vormittag mit der Probenahme eines Oberflächengewässers in der Nähe der Betriebsstelle. Die Probe wurde fachgerecht genommen und im Anschluss im Labor filtriert, um den Gehalt an abfiltrierbaren Stoffen zu ermitteln. Danach wurden einige anschauliche Experimente durchgeführt – neben der Herstellung von Elefantenzahnpasta, wurde auch eine eigene Lavalampe zum Blubbern gebracht. Außerdem wurde anhand von Filzstiften eine Papierchromatographie durchgeführt, um das Prinzip einiger Laborgeräte zu veranschaulichen. Zu guter Letzt wurden die Jungs mit Give-Aways vom NLWKN, weiteren Infos zu Möglichkeiten wie Praktikum, FÖJ oder Ausbildung im NLWKN sowie einer Laborurkunde ausgestattet.



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Abwechslungsreicher Zukunftstag für die Teilnehmenden in Brake

In Hilgenriedersiel haben sich fünf Kinder auf eine spannende Entdeckungstour ins Watt begeben. Ausgerüstet mit Eimern und viel Neugier haben sie dort eine MZB-Probenahme (Makrozoobenthos) durchgeführt. Das heißt, sie haben im Schlick nach kleinen Lebewesen gesucht, die im oder auf dem Meeresboden leben. Vor Ort gab es außerdem noch ein paar knifflige Aufgaben zu lösen: Zum Beispiel sollten sie verschiedene Muscheln finden, nach etwas besonders Schönem Ausschau halten oder unterschiedliche Pflanzen entdecken.

Zurück in unseren Laborräumen in Norden ging das Abenteuer weiter. Dort haben die Kinder die gesammelte Probe ganz genau unter die Lupe genommen und sortiert. Dabei konnten sie herausfinden, welche verschiedenen Lebewesen sich in ihrer Ausbeute versteckt hatten – von unterschiedlichen Würmern über Muscheln und Schnecken bis hin zu kleinen Krebsen. So haben sie nicht nur das Watt, sondern auch die faszinierende Vielfalt seiner Bewohner besser kennengelernt.

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Die Teilnehmenden auf dem Weg ins Watt
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Auf Probenahme im Watt in Hilgenriedersiel
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Die Probe wurde im Labor sortiert und nach verschiedenen Lebewesen untersucht

Betriebsstelle Verden

In der Betriebsstelle Verden waren am Zukunftstag sechs Schülerinnen und Schüler der Jahr-gänge fünf bis neun zu Gast. Das von Mitarbeitenden in der Biologie, im Labor, in der Wasser-wirtschaft und im Personalbereich erarbeitete bunte Tagesprogramm umfasste mehrere Stationen.

Zu Beginn wurde in Verden die Gewässergütemessstation vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler lernten dort, wie die Wasserqualität überwacht wird . Anschließend wurde in Lehringen die Pegelanlage besichtigt, an der die Messung von Wasserständen und ihr Bedeutung für den Hochwasserschutz erklärt wurden. Außerdem unter-suchten die Kinder wirbellose Kleinlebewesen und ordneten die gefangenen Organismen verschiedenen Tiergruppen zu.

Weitere Programmpunkte waren die Abflussmessung mit dem RSQ 5-Messboot, der Einsatz einer Drohne zur Datenerfassung sowie die Vorstellung einer Malaise-Falle zur Erfassung flugfähiger Insekten. Nach einem kleines Mittagsimbiss erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Laborarbeit. Dort bauten sie eine Lavalampe, beobachteten die Wirkung von Aceton auf Styropor und lernten einiges über pH-Werte. So bot der Zukunftstag spannende Einblicke in die Umweltforschung und Laborpraxis.


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Im Labor in Verden wurde gemeinsam die Wasserqualität überwacht
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Eine Fachgerechte Probenahme eines Oberflächengewässers wurde durchgeführt

Betriebsstelle Cloppenburg

In der Betriebsstelle Cloppenburg fand ein vielfältig gestaltetes Programm statt. Insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler durften zunächst die Aufgaben in der Probenahme genauer unter die Lupe nehmen. Dabei wurden die Räumlichkeiten des Probenahmestandorts sowie der Laborbus gezeigt, bevor die Kinder im Zuge einer Rallye selbst zu kleinen Probenehmer/innen werden durften: Sie bereiteten Probenflaschen vor, bauten einen „Grundwasserbrunnen“ mit Pumpe und Durchflussmesszelle und durften dann Wasser im Laborbus filtrieren. Mithilfe einer Wanne durfte im Innenhof auch das Schöpfen geübt werden. Weiter konnten die Kinder an einer Regenwassermessstelle Messungen durchführen. Im Labor gab es zum Schluss ein Ratespiel, bei dem die verschiedenen Gewässertypen unter anderem anhand von Farbe, Geruch und Nitratgehalt ermittelt werden konnten.


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Ein Besuch im Auslaufbauwerk der Talsperre
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Im Laborbus wurde Wasser filtriert

Im Anschluss ging es auf eine Erkundungstour an die Talsperre. Bei einem Rundgang auf dem Betriebshof wurden den Kindern die Maschinen und Arbeitsgeräte gezeigt. Die Begeisterung war groß, als sie auf einen der größten Bagger klettern durften. Draußen am Wasser konnten sie sich das beeindruckende Auslaufbauwerk aus nächster Nähe anschauen und erfahren, welche wichtige Rolle es für die Talsperre spielt. Die gewaltigen Dimensionen der Anlage sorgten dabei für viele staunende Gesichter.

Betriebsstelle Süd


Sechs Schülerinnen und Schüler aus der 5. und 6. Klasse haben den diesjährigen Zukunftstag beim NLWKN in Braunschweig verbracht. Zu Beginn lernten die Teilnehmenden den NLWKN und seine vielfältigen Aufgaben anhand eines kurzen Films und eines interaktiven Quiz kennen.

Nach dieser Einführung wurde es direkt praktisch. Im Keller des Gebäudes konnten die Kinder an einem Schaumodell die Prozesse in einem Fließgewässer anschaulich beobachten und selbst beeinflussen. So wurde in kurzer Zeit mit einfachen Mitteln aus einem geraden Gerinne ein vielfältiges Fließgewässer mit Kurven, Bänken und Kolken.

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Schaumodell erklärt die Prozesse in einem Fließgewässer
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Auf der Suche nach wirbellosen Wassertieren
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Exkursion an die teilweise renaturierte Wabe bei Rautheim

Danach führte eine Exkursion an die teilweise renaturierte Wabe bei Rautheim. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler das am Modell Erlernte wiedererkennen und sehen, wie sich naturnahe und stark veränderte Fließgewässer voneinander unterscheiden. Spielerisch wurde anschließend die Natur im und am Gewässer erkundet. Mit Gummistiefeln, Keschern, Sieben und Becherlupen ausgerüstet, gingen die jungen Forschenden bei strahlendem Sonnenschein auf die Suche nach Makrozoobenthos – wirbellosen Wassertieren, die als Indikatoren für die Gewässerqualität dienen, und übten sich in deren Bestimmung. Zudem wurden abiotische Wasserparameter (pH-Wert, Sauerstoffsättigung und Leitfähigkeit) gemessen, wie sie von den NLWKN-Probenehmern erfasst werden.

Artikel-Informationen

erstellt am:
06.05.2026
zuletzt aktualisiert am:
07.05.2026

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