NLWKN klar

Toter Wolf von A27 stammte aus dem Rudel Cuxhaven

Seit dem Tod der Fähe zwei Nachkommen in Niedersachsen tot aufgefunden


Nach Abschluss der Untersuchungen des Kadavers im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin und der Gewebeproben im Senckenberg-Institut in Gelnhausen steht fest, dass der Rüde, der am 1. Dezember 2017 im Heidekreis, Nähe Walsrode, auf dem Zubringer der A27 zur A7 in Richtung Hamburg bei einem Verkehrsunfall getötet wurde, zum Rudel Cuxhaven gehörte. Damit sind seit dem Tod der Fähe im September 2016 zwei Nachkommen des Cuxhavener Rudels tot in Niedersachsen aufgefunden worden.

Das Muttertier des Rudels Cuxhaven wurde im September 2016 illegal erschossen. Das Vatertier kann seit Oktober 2016 im Wolfsmonitoring nicht mehr nachgewiesen werden. Im Oktober 2017 wurde im Ammerland ein Nachkomme des Rudels ebenfalls illegal erschossen.

Im Herbst 2015 (Monitoringjahr 2015/2016, Stichtag 30.04.2016) wurde mit Hilfe von Fotofallen die erste Reproduktion im Raum Cuxhaven mit mindestens drei Welpen bestätigt.

Im Monitoringjahr 2016/2017 (Stichtag 30.04.2017) wurde, ebenfalls anhand von Bildmaterial, ein weiterer Wurf mit mindestens fünf Welpen nachgewiesen.

Informationen über tot aufgefundene Wölfe in Niedersachsen finden Sie hier:

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/naturschutz/tier_und_pflanzenartenschutz/wolfsbuero/totfunde/tote-woelfe-in-niedersachsen-142406.html

Artikel-Informationen

16.01.2018

Ansprechpartner/in:
Bettina S. Dörr

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover
Tel: 0511/ 3034 - 3223
Fax: 0511/ 3034 - 3501

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