NLWKN klar

Hochwasserschutz für Hitzacker

Die letzten Hochwasserereignisse im August 2002 und Januar 2003 haben gezeigt, wie dringend ein verbesserter Hochwasserschutz für Hitzacker und die oberhalb gelegenen Ortschaften Seerau, Kähmen, Streetz und Lüggau ist. Der Plan des Jeetzeldeichverbandes wurde vom NLWKN festgestellt.

Im Einzelnen sehen die Pläne vor, die Stadt Hitzacker durch eine 938 Meter lange Hochwasserschutzwand vor Überflutungsschäden wie in den vergangenen Jahren zu bewahren. Für die Wand ist eine Höhe von 2,75 m über Geländehöhe vorgesehen. Um das Erscheinungsbild sensibler Bereiche wie der historischen Innenstadt nicht mehr als nötig zu beeinflussen, wird die Wand auf einer Länge von rund 670 Metern in einer abgesenkten Version ausgeführt. Ihre permanente Höhe beträgt in diesen Zonen bei 1,25 m über Geländehöhe, sie wird erst im Bedarfsfall mit mobilen Aufsatzelementen auf volle Höhe gebracht.

Ferner wird das bislang ungehindert in die Jeetzel eindringende Elbehochwasser mit verschiedenen Maßnahmen abgewehrt und das dabei hinter dem geschlossenen Siel auflaufende Eigenwasser der Jeetzel mittels eines Schöpfwerkes in der Alten Jeezel in die Elbe abgepumpt.

Die Maßnahmen sind so ausgelegt, dass sie Stadt und Umland vor Hochwasserereignissen schützen, wie sie statistisch einmal in 100 Jahren auftreten. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf etwa 74 Millionen Euro, die Ausgaben für die hier benannten Projekte - Hochwasserschutzwand, Siel- und Schöpfwerksbau sowie Straßenanpassungen - betragen etwa 35 Millionen Euro.

Die Maßnahmen sind seit Oktober 2008 umgesetzt und haben sich bereits bei den Hochwässern 2011 und 2013 bewährt.

Weitere Informationen zum Hochwasserschutz für Hitzacker finden Sie hier!

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