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Wasserwirtschaft in Niedersachsen - eine vielfältige Aufgabe

Die Wasserwirtschaft ist definiert als die zielbewusste Ordnung aller menschlichen Einwirkungen auf das ober- und unterirdische Wasser. Sie trägt zur nachhaltigen Entwicklung und Erhaltung einer lebenswerten Umwelt bei: Sie schützt die Gewässer als Bestandteile von Natur und Landschaft und schreibt schonende Methoden für Maßnahmen vor, die der Wassernutzung und der Gefahrenabwehr bei Hochwasser und Sturmfluten dienen.

In Niedersachsen nimmt der NLWKN wesentliche Aufgaben der Wasserwirtschaft wahr. Der Geschäftsbereich III betreibt den Gewässerkundlichen Landesdienst (GLD): Das hydrologische Gesamtbild der Flüsse, Bäche und Seen sowie des Grundwassers und die ökologischen Veränderungen werden mit Hilfe eines effektiven niedersachsenweiten Messnetzes ermittelt, bewertet und dokumentiert. Für wasserwirtschaftliche Planungen und Entscheidungen wie auch zur Information der Öffentlichkeit stehen somit aktuelle hydrologische, biologische und chemische Daten zur Verfügung.

Im Geschäftsbereich III des NLWKN werden unter anderem Grundwasserschutz und Landwirtschaft in Einklang gebracht, der Klimawandel und seine Folgen für die Wasserwirtschaft analysiert sowie Konzepte zum Hochwasserschutz entwickelt. Einen weitereren Schwerpunkt bildet die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Deren Ziele und Vorgaben werden im Rahmen des vom NLWKN betreuten Flussgebietsmanagements mit den Interessen der Bevölkerung vor Ort abgestimmt und münden in Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für die niedersächsischen Flussgebiete von Weser, Elbe und Ems.

Wasserwirtschaft in Niedersachsen beinhaltet vielfältige Aufgabenfelder, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten näher bringen möchten.


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