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Untersuchungen von Sedimenten

Eine allgemeine Einführung

Sedimentprobenahme mit einem Greifer

Sedimentprobenahme mit Hilfe eines Greifers

Bei der Regulierung der Stoffkreisläufe im Gewässer kommt den Feststoffpartikeln bzw. Gewässersedimenten eine wichtige Bedeutung zu. Sie wirken als Puffer- und Filtersysteme für eine Vielzahl von Schadstoffen, die in die Gewässer gelangen. Besonders Schwermetalle und bestimmte organische Stoffe reichern sich in den Feststoffpartikeln der Fließgewässer an (akkumulieren). Dabei ist der gelöst vorliegende Anteil dieser Substanzen in der Regel relativ gering, der akkumulierte Anteil in den Partikeln kann dagegen eine um bis zu m 103 bzw. 105 höhere Größenordnung als in der Wasserphase ausmachen.

Durch eine chemische Analyse der Gewässersedimente kann somit eine Aussage über die Belastung eines Gewässers mit diesen Stoffen gemacht werden. Aufgrund ihrer integrierenden Funktion geben Untersuchungen von Sedimenten die durchschnittliche Belastung der Gewässersedimente mit Schadstoffen wider (so genanntes "Langzeitgedächtnis").

Aus den genannten Gründen sind Sedimentuntersuchungen zu einem festen und unverzichtbar gewordenen Bestandteil von Gewässerüberwachungsprogrammen sowohl im Binnen- als auch Küstenbereich geworden. Da sich Schwermetalle und organische Stoffe im aquatischen System teilweise sehr unterschiedlich verhalten können, wird im Folgenden zwischen diesen beiden speziellen Stoffgruppen differenziert.

Downloads Sedimentuntersuchungen

Sedimentprobenahme mit einer Schöpfkelle

Sedimentprobenahme mit einer Schöpfkelle

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