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Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm für die FGE Rhein 2015 - 2021

Die Flussgebietseinheit (FGE) Rhein erstreckt sich über Teile der Hoheitsgebiete der EU-Mitgliedsstaaten der Republik Italien, der Bundesrepublik Österreich, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Frankreich, des Großherzogtums Luxemburg, des Königreichs Belgien und des Königreichs der Niederlande. Dabei hat die Bundesrepublik Deutschland den größten Anteil an der FGE Rhein.

Der Aufbau der Bewirtschaftungsplanung für die Flussgebietseinheit Rhein erfolgt daher in mehreren Stufen. In einem internationalen Plan - Teil-A - werden die übergeordneten Bewirtschaftungsaspekte in der FGE Rhein zusammenfassend dargestellt. Grundsatzfragen wie staatenübergreifende wichtige Wasserbewirtschaftungsfragen und Bewirtschaftungsziele, die u. a. auch die Grundlage für die nationale Maßnahmenplanung bilden, werden angezeigt.

Der internationale Bewirtschaftungsplan für die FGE Rhein wurde federführend von der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) aufgestellt und ist auf der Homepage der IKSR eingestellt: www.iksr.de.

Im Rheineinzugsgebiet werden neun Bearbeitungsgebiete unterschieden. Der niedersächsische Anteil am Rhein gehört hierbei zum Bearbeitungsgebiet Deltarhein. Das Bearbeitungsgebiet Deltarhein ist ein grenzüberschreitendes Gebiet, von dem 90 % auf niederländischem Gebiet liegen, 7 % in Nordrhein-Westfalen (Ijsselmeer-Zuflüsse) und 3 % (Vechte) in Niedersachsen. Niedersachsen hat entsprechend für den niedersächsischen Teil an der FGE Rhein einen Beitrag für den Bewirtschaftungsplan und einen Beitrag für das Maßnahmenprogramm in der FGE Rhein erstellt. Beide Beiträge geben einen zusammenfassenden Überblick über den Zustand der Gewässer und des Grundwassers im niedersächsischen Teil der FGE Rhein sowie über die Strategien und geplanten Maßnahmen zur Zielerreichung bis 2021.

Der Inhalt des Beitrags für den Bewirtschaftungsplan an der FGE Rhein ergibt sich aus Anhang VII der EG-WRRL und umfasst u. a. neben den Grundlagen der Bestandsaufnahme wie die signifikanten Belastungen, die Ergebnisse der Zustandsbewertung, die Bewirtschaftungsziele und Ausnahmen sowie die wirtschaftliche Analyse zum Wassergebrauch. Der niedersächsische Beitrag gibt Aufschluss darüber, welche Bewirtschaftungsziele konkret zunächst bis zum Jahr 2021 und darüber hinaus bis zum Jahr 2027 für erreichbar gehalten werden.

Der Beitrag für das Maßnahmenprogramm stellt die Strategien und Konzepte Niedersachsens für die Erfüllung der Ziele der EG-WRRL im niedersächsischen Teil der FGE Rhein für den zweiten Bewirtschaftungszeitraum von 2015 bis 2021 vor. Durch die vorgesehenen Maßnahmen soll eine Bandbreite von Maßnahmen mit dem Ziel die Gewässer und das Grundwasser zu erhalten bzw. den Zustand zu verbessern initiiert werden.

Die EG-WRRL sieht eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Daher lagen die Entwürfe zu den niedersächsischen Beiträgen für den Bewirtschaftungsplan und das Maßnahmenprogramm für die FGE Rhein vom 22.12.2014 bis zum 22.06.2015 zur Stellungnahme aus. Ein Überblick über die eingegangenen Stellungnahmen ist auf der Seite "Ergebnisse der Anhörung 2014" zu finden.

Die aufgrund der Öffentlichkeitsbeteiligung aktualisierten niedersächsischen Beiträge für die FGE Rhein finden Sie rechts in der Downloadliste.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Hermann Hebbelmann

NLWKN Betriebsstelle Meppen
Haselünnerstraße 78
D-49716 Meppen
Tel: +49 (0)5931 406-142

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