NLWKN klar

Vorgehensweise des BfS für die Erfassung und Bilanzierung der zur Einlagerung in das Endlager Konrad vorgesehenen Abfälle

In einer Nebenbestimmung aus der Gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis zur Endlagerung von radioaktiven Abfällen im Endlager Konrad ist geregelt, dass das BfS als Betreiber des Endlagers Konrad die endlagernden Abfälle in ihrer Zusammensetzung überwachen und neben den tatsächlich eingelagerten Radionukliden auch die nicht radioaktiven schädlichen Stoffe nach Art und Menge fortlaufend erfassen und bilanzieren muss. Ziel ist, dass Stoffe, die eine nachteilige Veränderung des Grundwassers bewirken können, nicht oder nur in unschädlichen Mengen im Endlager Konrad eingelagert werden.

Zur Umsetzung dieser Nebenbestimmung hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Betreiber des Endlagers Konrad auf Grundlage der Modellannahmen ein Erfassungs- und Bilanzierungskonzept entwickelt. Das Konzept basiert auf vom BfS geführten Stoff- und Behälterlisten und der Einführung von Beschreibungs- und Deklarationsschwellenwerten.

In den Einträgen der Stoff- und Behälterliste wird für jeden Stoff die gemäß der Gehobenen Wasserrechtlichen Erlaubnis zulässige Masse als maximale Fracht in das das Endlager Konrad festgelegt. Über die Schwellenwerte wird sichergestellt, dass die zulässigen Grenzkonzentrationen für die wassergefährdenden Stoffe im oberflächennahen Grundwasser nicht überschritten werden.

Der NLWKN hat die Vorgehensweise des Bundesamts für Strahlenschutz zur Umsetzung der Nebenbestimmung 1 zusammen mit seiner Gutachterin dem TÜV NORD EnSys Hannover GmbH & Co. KG geprüft und dieser Vorgehensweise mit seiner Aufsichtlichen Zustimmung vom 15. März 2011 zugestimmt.

Schnitt durch ein Abfallgebinde  

Schnitt durch ein Abfallgebinde

Artikel-Informationen

04.04.2016

Ansprechpartner/in:
Insa Harms

NLWKN Hannover-Hildesheim
An der Scharlake 39
31135 Hildesheim
Tel: + 49 (0) 5121 / 509-200
Fax: + 49 (0) 5121 / 509-196

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