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Salzgitter Flachstahl GmbH

Industriegebiet (Industriepark) am Stichkanal Salzgitter


Südöstlich des Stichkanals Salzgitter stellt die Salzgitter Flachstahl GmbH die Infrastruktur im Industriepark zur Verfügung. Im Industriepark sind das integrierte Hüttenwerk der Salzgitter Flachstahl GmbH, weitere Konzerngesellschaften der Salzgitter AG sowie die Werke der dem Alstom-Konzern angehörenden Tochter Alstom Transport Deutschland GmbH und des Kraftfahrzeugherstellers MAN Truck & Bus AG angesiedelt.

Zur Abwasserentsorgung im Industriepark betreibt die Salzgitter Flachstahl GmbH das Kanalnetz sowie eine zentrale biologische Abwasserbehandlungsanlage. Die Einleitung des gereinigten Abwassers erfolgt in den Lahmanngraben, einem Nebengewässer im Einzugsgebiet der Aue.

Da ein Großteil der im Industriepark angesiedelten Betriebe Anlagen nach der Industrieemissions-Richtlinie betreiben und das dort anfallende Abwasser in der zentralen Abwasserbehandlungsanlage gereinigt wird, fällt diese Anlage ebenfalls unter den Anwendungsbereich der Industrieemissions-Richtlinie.

Der NLWKN ist die zuständige Behörde für die Zulassungsentscheidungen, die nach § 8 WHG für Abwassereinleitungen, nach § 59 WHG für Indirekteinleitungen Dritter in das Kanalnetz der Salzgitter Flachstahl GmbH sowie nach § 60 Abs. 3 Satz 2 Nummern 2 und 3 WHG für die Errichtung und den Betrieb von Abwasserbehandlungsanlagen erforderlich sind.

Soweit in diesem Zusammenhang Zulassungsverfahren nach der Industrieanlagen-Zulassungs- und Überwachungsverordnung (IZÜV) durchzuführen sind, werden Sie an dieser Stelle über das Verfahren und die anschließenden Entscheidungen informiert.

Aktuell wird das Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer neuen Abwasservorbehandlungsanlage für das im Reststoffzentrum Barum anfallende Sickerwasser durchgeführt. Weitere Informationen zu diesem Vorhaben finden Sie hier.

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