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Doppelgänger in schwarz-gelb

Faltenwespen wirken aufgrund ihrer Zeichnung gefährlich und giftig, nicht nur auf uns Menschen, sondern auch auf andere Tiere. Das wird von einigen Insektenarten als Schutz vor Feinden ausgenutzt. Sie tarnen sich als gefährliche Faltenwespe, obwohl sie komplett harmlos sind. Das nennt man Mimikry.

Beispiele für diese ungefährlichen „falschen Wespen" findet man in vielen Insektengruppen:

  • Grabwespen
  • Käfer
  • Schmetterlinge
  • Schwebfliegen
  • Libellen
  • Spinnen


 
Bei Verrall´s Wespenschwebfliege (Chrysotoxum verralli) ist die Mimikry so perfekt, dass sie oft für eine Wespe gehalten wird. (Foto: K. Kuttig)
 
Ein Beispiel für Mimikry: die Grabwespe Ectemnius cavifrons. (Foto: K. Kuttig)
 
Mimikry in der Gruppe der Käfer: der Gewöhnliche Widderbock (Clytus arietis). (Foto: K. Kuttig)
 
Der Hornissen-Glasflügler (Sesia apiformis) ist eine Schmetterlingsart. (Foto: R. Theunert)
 
Mimikry unter den Libellen ist bei der Zweigestreiften Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) besonders ausgeprägt. (Foto: W. Kappes)
 
Nicht wehrlos, aber für den Menschen ungefährlich ist die Wespenspinne (Argiope bruennichi). (Foto: R. Bala / blickwinkel.de)



Es gibt aber auch Tiere, die den Faltenwespen ähnlich sehen und die stechen können, wie Bienen und Hummeln (z. B. Wespenbiene, Honigbiene).

 
Auch die Honigbiene hat Ähnlichkeit mit einer Wespe. (Foto: J. Bohdal / naturfoto.cz)
 
Die Wespenbiene sieht einer Wespe zum Verwechseln ähnlich. (Foto: P. Krasensky / naturfoto.cz)
Artikel-Informationen

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76 A
30453 Hannover

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