Wasser trinken wir jeden Tag
Woher es kommt? Aus der Leitung natürlich! Aber wer weiß schon, welchen langen Weg es hinter sich hat und was alles getan wird, um gutes Wasser direkt aus der Leitung trinken zu können? Der NLWKN bietet deshalb vor allem für Schulen eine Wanderausstellung an, um deutlich zu machen, wie kostbar unser Wasser ist und was getan wird, damit wir unser Grundwasser beruhigt trinken können.
Schautafeln und Säulenmodelle
Mehrere Schautafeln und Säulenmodelle - logisch aufgebaut und verständlich formuliert - veranschaulichen, wie wichtig vorbeugender Trinkwasserschutz ist! Informationen gibt es zum "Niedersächsischen Kooperationsmodell" und zu den gebräuchlichsten Grundwasserschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft.
Bitte beachten Sie die Bildergalerie oben. Die Schautafeln stehen Ihnen links als pdf-Dateien zum Download zur Verfügung.
Leihen auch Sie die Ausstellung!
Die Exponate dieser Wanderausstellung können auch von Ihnen kostenlos ausgeliehen werden. Die Ausstellung eignet sich besonders auch für Schulen, die sich zum Beispiel im Rahmen einer Projektwoche mit den Themen "Grundwasserschutz" oder "Trinkwasserschutz" befassen. Einen Überblick über die einzelnen Bestandteile der Ausstellung gibt die Materialliste (siehe pdf-Datei).
Was tut Niedersachsen konkret für den Grundwasserschutz?
Für Kooperationen zwischen Wasserversorgern und Wassernutzern stehen knapp elf Millionen Euro bereit. Landwirte, die in Trinkwassergewinnungsgebieten wirtschaften und dabei die Belange des Trinkwasserschutzes berücksichtigen, erleiden Ertragseinbußen. Sie werden dafür und für den höheren Aufwand, den sie betreiben müssen, finanziell entschädigt. Das Geld wird beispielsweise für den Zwischenfruchtanbau und reduzierte Stickstoffdüngung in derzeit 115 Kooperationen in 350 Trinkwassergewinnungsgebieten bereitgestellt.
Mit Änderung des Niedersächsischen Wassergesetzes und der Einführung des sogenannten "Wassergroschens" für Maßnahmen des vorsorgenden Grundwasserschutzes sind 1992 vom Niedersächsischen Umweltministerium die Rahmenbedingungen für die Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft zum Trinkwasserschutz geschaffen worden. Seit 1993 werden in Wassergewinnungsgebieten Grundwasser schonende Wirtschaftsweisen durch den Wassergroschen finanziert. Zusatzberater unterstützen Landwirte bei der Umsetzung dieser Maßnahmen. Die Praxis zeigt, dass Landwirtschaft und Wassergewinnung kein Widerspruch sein müssen.
Besonderes Augenmerk wird auf Grundwasser schonende Anbauverfahren in der Landwirtschaft gelegt. Mit gezielten Maßnahmen können mögliche Belastungen durch Dünger und Pflanzenschutzmittel minimiert werden.
Ansprechpartner für Fragen und Ausleihe:
NLWKN
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
04931/947-173 oder 228
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