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Leitfaden „Berücksichtigung des Feldhamsters in Zulassungsverfahren und in der Bauleitplanung“

Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen

Heft 4/16, 32 S., 4,- €

von Wilhelm Breuer unter Mitarbeit von Uwe Kirchberger, Kerstin Mammen und Tobias Wagner
Ein Besprechungsvorschlag für dieses Heft steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.


Inhalt
1 Vorbemerkung
2 Feldhamster
2.1 Lebensraum
2.2 Lebensweise
2.3 Nahrungsökologie
2.4 Fortpflanzungsbiologie
2.5 Verbreitung in Niedersachsen
2.6 Erhaltungszustand und Gefährdung
2.7 Schutz
2.8 Erhaltungsziel
3 Anforderungen für den Feldhamsterschutz in Zulassungsverfahren und in der Bauleitplanung
3.1 Feldhamsterkritische Bauvorhaben
3.2 Rechtliche Anforderungen
3.2.1 Artenschutzrechtliche Schädigungs- und Störungsverbote
3.2.1.1 Verbote des § 44 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BNatSchG
3.2.1.2 Legalausnahme des § 44 Abs. 5 BNatSchG / Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen)
3.2.1.3 Ausnahme nach § 45 Abs. 7 Nr. 5 BNatSchG / Flankierende Artenschutzmaßnahmen (FCS-Maßnahmen)
3.2.2 Eingriffsregelung
3.2.2.1 Eingriffstatbestand
3.2.2.2 Eingriffsregelung in Zulassungsverfahren
3.2.2.3 Eingriffsregelung in der Bauleitplanung
3.3 Zum Verhältnis zwischen artenschutzrechtlichen Verboten und Eingriffsregelung
3.4 Beiträge der Landschaftsplanung zum Feldhamsterschutz
4 Anforderungen an die Erfassung von Feldhamstervorkommen
4.1 Flächennutzungsplan / vorgelagerte Planungsebene
4.2 Bebauungsplan / Zulassungsverfahren
4.3 Erfassung vor Bauausführung
5 Anforderungen an Kompensationsmaßnahmen zum Schutz des Feldhamsters
5.1 Quantitative und qualitative Anforderungen an Kompensationsflächen
5.2 Anforderungen an die Bewirtschaftung von Kompensationsflächen
5.3 Fang und Umsiedlung
5.4 Ökologische Baubegleitung
5.5 Monitoring, Erfolgskontrolle, Nachbesserungsvorbehalt
6 Dank
7 Zusammenfassung
8 Summary
9 Anhang
9.1 Ausgewählte artenschutzrechtliche Bestimmungen
9.2 Ausgewählte Bestimmungen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung
9.3 Ausgewählte Bestimmungen des Baugesetzbuches
10 Literatur

Zusammenfassung

Der vorliegende Leitfaden erläutert zunächst kurz Biologie, Verbreitung, Gefährdung und Schutz des Feldhamsters in Niedersachsen. Die Bestimmungen der artenschutzrechtlichen Schädigungs- und Störungsverbote sowie die Bestimmungen über Eingriffe werden im Hinblick auf ihre Relevanz für den Schutz des Feldhamsters dargestellt. Darauf aufbauend werden Anforderungen an die Erfassung von Feldhamstervorkommen auf den unterschiedlichen Planungsebenen formuliert als Grundlage für die naturschutzrechtliche Folgenabschätzung und -bewältigung. Anforderungen an im weitesten Sinne „Kompensationsmaßnahmen“ (CEF- und FCS-Maßnahmen, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) zum Schutz des Feldhamsters auf Ackerflächen einschließlich rechtlicher Sicherung dieser Maßnahmen und Monitoring vervollständigen den Leitfaden.

An der Erarbeitung des Leitfadens waren Gutachterbüros sowie die unteren Naturschutzbehörden in Niedersachsen beteiligt, in deren Zuständigkeitsbereich Feldhamster vorkommen. Das Heft wendet sich an Naturschutzbehörden und -vereinigungen, Städte und Gemeinden, Träger von Bauvorhaben, Gutachter und Zulassungsbehörden.

Die Konventionsvorschläge des Leitfadens sollen zu einer landesweit einheitlichen und ausreichenden Anwendung der Bestimmungen zum Schutz des Feldhamsters in Zulassungsverfahren und in der Bauleitplanung beitragen und die Entscheidungssicherheit der Behörden und öffentlichen Stellen erhöhen.


Summary

Initially, this guideline depicts in short the biology, current distribution, and protection of the common hamster in Lower Saxony. The existing provisions on non-derogation and non-disturbance obligations and impact mitigation are set forth with respect to the protection of the common hamster. As specifically adapted methods of hamster surveys are required depending on various planning levels, these are outlined on basis of the aforementioned regulations. The surveys to be undertaken will then serve to assess expected impacts and ways to mitigate them.

To round off the contents, the guideline outlines requirements to protect the common hamster in terms of ‘compensation measures’(broadly defined, including CEF- and FCS-measures, mitigation and compensation measures) on arable croplands. Also added are ways of legally safeguarding and monitoring these measures.

Various planning bureaus and local nature conservation authorities that find hamster habitats in their area of responsibility have been closely involved in drafting this document. It is meant to serve as a guideline for nature conservation authorities and bodies, towns and communities, developers, experts and regulatory authorities.

The conventions proposed in this guideline are meant to contribute to consistent and sufficient application of regulations to protect the common hamster in approval procedures and land use planning. They also aim at enhancing reliability in decision-making of authorities and other public bodies.

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Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Naturschutzinformation

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76 A
D-30453 Hannover
Tel: +49 (0)511 / 3034-3305
Fax: +49 (0)511 / 3034-3501

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