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Naturschutzgroßprojekt "Krähenbeer-Küstenheiden"

(GR-Projekt)


In den Jahren 1993 - 2001 haben der Bund und das Land Niedersachsen das Naturschutzgroßprojekt "Krähenbeer-Küstenheiden" mit einem Gesamt-Mittelvolumen in Höhe von 4,0 Millionen Euro gefördert. Die Krähenbeer-Küstenheiden haben damit den Status eines Gebietes von gesamtstaatlicher repräsentativer Bedeutung (GR-Gebiet). Projektträger war die Stadt Cuxhaven.

Geestkliff
Blick vom heidebewachsenen Geestkliff Richtung Wattenmeer

Im Rahmen des GR-Projektes konnten über 100 Hektar Fläche in den Kerngebieten aus Projektmitteln angekauft werden, die für den Arten- und Biotopschutz weiterentwickelt wurden. So wurden auf ca. 40 ha Heideflächen Pflegemaßnahmen (Entkusselung und kleinflächiges Plaggen von rohhumusreichen Heiden) durchgeführt. Etwa 25 ha Acker- und Grünlandflächen wurden durch Mahd oder Beweidung bzw. Ackerbau ohne Zugabe von Dünger ausgehagert. Dieser Nährstoffentzug ist die Voraussetzung, um auf den ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen wieder Heiden zu entwickeln.

In Nadelforstbeständen wurde ein anderes Konzept entwickelt. Hier wurden ca. 20 ha Forstflächen so stark aufgelichtet und anschließend durchweidet, dass sich Heidekräuter im Unterwuchs entwickeln und halten können. Darüber hinaus wurden Neophyten (Späte Traubenkirsche und Hundsrose) bekämpft und fanden Maßnahmen zur Besucherlenkung statt.

Das Life-Projektgebiet war zwar Bestandteil des GR-Gebietes; aber aufgrund der militärischen Nutzung als Truppenübungsplatz gab es keine Möglichkeiten, in diesem Teilbereich Maßnahmen im Rahmen des GR-Projektes durchzuführen. Dies ist daher Ziel und Aufgabe des Life-Natur-Projektes Cuxhavener Küstenheiden gewesen.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Gerd-Michael Heinze

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Geschäftsbereich Regionaler Naturschutz
Außenstelle "Naturschutzstation Unterelbe"
Alte Hafenstr. 2
D-21729 Freiburg
Tel: +49 (0)4779 / 925-9638
Fax: +49 (0)4779 / 925-9637

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