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Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten (EELA)

Im Rahmen des ELER-Programms Niedersachsen und Bremen (PFEIL) werden auf Grundlage der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds durch die europäische Union und die Länder Niedersachsen und Bremen Vorhaben zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensräumen und Arten der ländlichen Landschaften finanziell gefördert.

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Vorhaben zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensräumen und Arten der ländlichen Landschaften im Land Niedersachsen und in der Freien Hansestadt Bremen (Förderrichtlinie „Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten - EELA") wurde für die neue EU-Förderperiode 2014 bis 2020 erarbeitet. Die Veröffentlichung erfolgte im Niedersächsischen Ministerialblatt, Nummer 35 vom 16. September 2015.

Das Einreichen von Förderanträgen für Fördermaßnahmen in 2017 ist nicht mehr möglich. Die Frist für das Antragsverfahren der Projekte, die im Jahre 2018 beginnen sollen, wird auf dieser Seite bekannt gegeben.

Die Zuwendungsanträge sind unter Verwendung des amtlichen Vordrucks an die Bewilligungsstelle für EU-Zuwendungen des NLWKN zu richten.

Schwerpunkt der Förderung ist die Kulisse des „europäischen ökologischen Netzes Natura 2000", der Naturschutzgebiete sowie der Großschutzgebiete.

Gegenstand der Förderung in der EELA - Untermaßnahme "Pläne für Lebensräume und Arten" kann sein:

  • Ausarbeitung und Aktualisierung von Managementplänen für Natura 2000-Gebiete
  • Ausarbeitung und Aktualisierung von Pflege- und Entwicklungsplänen für sonstige Gebiete mit hohem Wert für den Naturschutz
  • Ausarbeitung und Aktualisierung von sonstigen, projektbezogenen Planungen und Konzepten
  • Ausarbeitung und Aktualisierung von Konzepten für Artenschutz- und Artenhilfsmaßnahmen

Gegenstand der Förderung in der EELA - Untermaßnahme "Vorhaben für Lebensräume und Arten" kann sein:

  • Durchführung von konkreten Projekten
  • Durchführung von Bestandsaufnahmen zu Planungen und Projekten sowie Effizienzkontrollen
  • Erarbeitung und Durchführung von speziellen Monitoringkonzepten sowie das entsprechende Projektmanagement
  • Projekt- und Schutzgebietsmanagement einschließlich Maßnahmenplanung
  • Erwerb von geeigneten neuen Maschinen und Geräten zur Durchführung von Projekten
  • Erwerb und Errichtung von baulichen Anlagen (auch Anbauten)
  • Erstellung von Informationsmaterial sowie die öffentlichkeitswirksame Darstellung von konkreten Projekten
  • Modellvorhaben und Demonstrationsprojekte zur Akzeptanzförderung sowie die Erstellung und Umsetzung von Konzepten zur Besucherlenkung
  • Ablösung bestehender Nutzungsrechte und der Anschluss von Gestattungsverträgen, wenn nur damit die Zweckbestimmung sichergestellt werden kann
  • Anpachtung von Flächen für einen Zeitraum zwecks Nutzungsaufgabe oder Weiterbewirtschaftung
  • Erwerb von wertvollen und/oder entwicklungsfähigen Flächen für den Naturschutz i. S. der Zweckbestimmung

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie in der Infospalte.

Die Ansprechpartner für die fachliche Beratung bzw. inhaltliche Belange zu den jeweiligen Förderprogrammen finden Sie unter dem folgenden Link:

fachliche Ansprechpartner

Die regionalen Ansprechpartner der Bewilligungsstelle für EU-Zuwendungen des NLWKN finden Sie hier:

Ansprechpartner der Bewilligungsstelle

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Karl Mühlsteff

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Standort Oldenburg
Ratsherr-Schulze-Straße 10
D-26122 Oldenburg
Tel: +49 (0)441/799-2027
Fax: +49 (0)441/799-2032

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