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Modellprojekt "Holter Hammrich" - Hochwasser im Leda-Jümme-Gebiet

Das Leda-Jümme-Gebiet ist ein flaches, breites Seitental der unteren Emsniederung. Die Leda mündet etwa 18 km oberhalb des Dollarts bei Leer in die Ems. Etwa 8,5 km oberhalb ihrer Mündung nimmt sie die Jümme auf. Das Leda-Jümme-Gebiet ist durch das Sperrwerk in der Leda bei Leer seit 1954 gegen Sturmfluten von See gesichert. Die Deiche an Leda und Jümme konnten mit entsprechend kleineren Abmessungen gebaut werden.

Bei starkem Wasserabfluss aus dem ca. 210.000 ha großen Einzugsgebiet der beiden Flüsse ist das niedrig gelegene Leda-Jümme-Gebiet von Überflutungen bedroht.

Zur Abwehr dieser Gefahren wurden im Gebiet ca. 260 km Schutzdeiche an den Flüssen und Gewässern gebaut. Um Deichbrüchen und Überflutungsgefahren bei besonders starken Hochwässern vorzubeugen, wurden mehrere von Deichen umgebene Speicherräume, die Polder, mit inzwischen rund 20 Mio. m³ Stauraum gebaut. Insgesamt sind 30 Mio. m³ Speicherraum zu schaffen.
Einzugsgebiet  
Einzugsgebiet

Hochwasserereignisse im Leda-Jümme-Gebiet in der Mitte des 20. Jahrhunderts

Hochwasserereignisse im Leda-Jümme-Gebiet in der Mitte des 20. Jahrhunderts  
Hochwasserereignisse im Leda-Jümme-Gebiet in der Mitte des 20. Jahrhunderts
Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Martin Wendeburg

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Betriebsstelle Brake-Oldenburg
Ratsherr-Schulze-Straße 10
D-26122 Oldenburg
Tel: +49 (0)441/799-2179
Fax: +49 (0)441/799-2655

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