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Verbreitung, Ökologie und Gefährdung der Flachbärlappe in Niedersachsen und Bremen

Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen


Heft 38 (1997), 83 S., 2,50 €
von Karsten Horn

Inhalt
1 Danksagung
2 Einleitung
3 Morphologie und Systematik der Flachbärlappe
4 Einführung in das Untersuchungsgebiet

4.1 Geographische Lage, geomorphologische und naturräumliche Gliederung
4.2 Klima
4.3 Geologie und Böden
4.4 Potenzielle natürliche Vegetation
5 Material und Methoden
6 Ergebnisse

6.1 Verbreitung der Flachbärlappe in Niedersachsen und Bremen
6.2 Pflanzensoziologischer Anschluss der Flachbärlapp-Arten in Niedersachsen
6.3 Standortökologie
6.3.1 Allgemeine standortökologische Charakteristika der niedersächsischen Flachbärlapp-Wuchsorte
6.3.2 Bodenchemische Kennwerte der niedersächsischen Flachbärlapp-Wuchsorte
6.4 Populationsbiologie
7 Diskussion
7.1 Allgemeine Verbreitung der einzelnen Flachbärlapp-Arten
7.2 Vergesellschaftung und pflanzensoziologischer Anschluss der Flachbärlappe
7.3 Standortökologie
7.4 Populationsbiologie
8 Gefährdung und Schutz der Flachbärlappe
9 Zusammenfassung
10 Summary
11 Literaturverzeichnis
12 Anhang

12.1 Herbarnachweise
12.1.1 Herbarnachweise von Diphasiastrum alpinum
12.1.2 Herbarnachweise von Diphasiastrum complanatum
12.1.3 Herbarnachweise von Diphasiastrum issleri
12.1.4 Herbarnachweise von Diphasiastrum tristachyum
12.1.5 Herbarnachweise von Diphasiastrum zeilleri
12.2 Literaturangaben zu historischen Vorkommen
12.2.1 Literaturangaben zu Diphasiastrum alpinum
12.2.2 Literaturangaben zu Diphasiastrum complanatum
12.2.3 Literaturangaben zu Diphasiastrum issleri
12.2.4 Literaturangaben zu Diphasiastrum tristachyum
12.2.5 Literaturangaben zu Diphasiastrum zeilleri

Beilage:
Tabelle 2: Pflanzensoziologischer Anschluss der Flachbärlapp-Arten in Niedersachsen
Tabelle 3: Übersichtstabelle der Pflanzengesellschaften mit Flachbärlapp-Vorkommen in Niedersachsen

9 Zusammenfassung (Auszug)
Die vorliegende Arbeit präsentiert die Ergebnisse einer umfassenden Studie zur Ökologie, Populationsbiologie, Vergesellschaftung, Verbreitung und Gefährdung der Flachbärlapp-Arten (Diphasiastrum spp.) in den Bundesländern Niedersachsen und Bremen.

Standortökologisch unterscheiden sich die Wuchsorte der einzelnen Flachbärlapp-Arten vor allem hinsichtlich der Höhenlage und der Exposition.

Im niedersächsischen Tiefland werden in der Regel mäßig trockene bis trockene Sandböden, im Harz hingegen überwiegend frische bis mäßig trockene, flachgründige und skelettreiche Lehm-, Ton- oder Schluffböden besiedelt.

In ihren Lichtansprüchen unterscheiden sich die Arten wenig. Der überwiegende Teil der Vorkommen besiedelt offene Standorte (80-100 % relativer Lichtgenuss).

Ein großer Teil der Populationen besiedelt Flächen von zumeist geringer Ausdehnung (<1 m²) mit einer entsprechend geringen Zahl an Sprossbüscheln.

Hinsichtlich des pflanzensoziologischen Anschlusses weist D. tristachyum die breiteste Amplitude aller Flachbärlapp-Arten auf. Auch die übrigen Arten zeigen keine sehr enge Bindung an bestimmte Pflanzengesellschaften. Allen Vegetationstypen gemeinsam ist die mehr oder weniger lückige und kurzrasige Struktur und die oft anthropogene Entstehung.

Gefährdungsfaktoren für diese konkurrenzschwachen Pflanzenarten sind neben der großräumigen Veränderung der Landschaft (insbesondere dramatischer Rückgang der Heideflächen) und der allgegenwärtigen Eutrophierung die Aufgabe extensiver Nutzungsformen, beispielsweise des norddeutschen Heidebauerntums (Plaggenutzung, Heidebrennen, Mahd, Schafbeweidung). Konkrete Möglichkeiten zum Schutz und zur längerfristigen Erhaltung der Vorkommen werden diskutiert.

Flachbärlappe  
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Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Naturschutzinformation

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Göttinger Chaussee 76 A
D-30453 Hannover
Tel: +49 (0)511 / 3034-3305
Fax: +49 (0)511 / 3034-3501

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